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Nach Vorfall auf jüdischem Friedhof

Böhrnsen und Linnert setzen Zeichen

Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) und Bürgermeisterin Karoline Linnert (Grüne) haben am Dienstag mit einem spontanen Besuch auf dem alten jüdischen Friedhof in Hastedt ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinde und den Juden in Bremen ausgedrückt. Auf dem Friedhof waren u.a Grabsteine umgeworfen und beschädigt worden.

Rabbiner Netanel Teitelbaum und Grigori Pantijelew, Vizepräsident der Jüdischen Gemeinde Bremen, begleiteten die beiden Regierungsvertreter und führten sie zu den beschädigten Grabsteinen. „Wir wollen stellvertretend für alle Bremerinnen und Bremer hier ein Zeichen gegen die antisemitischen Übergriffe setzen“, betonten die beiden Regierungsvertreter. Eine Stadt müsse ganz klar zeigen, dass sie derartige Taten nicht hinnehme, unterstrich Böhrnsen. Sowohl Böhrsen wie auch Linnert stellten in Aussicht, dass sie der jüdischen Gemeinde dabei helfen werden, den materiellen Schaden wieder gut zu machen.

(Redaktion)


 


 

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