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Dax verliert rund vier Prozent - Panikverkäufe am Aktienmarkt gehen weiter

Der deutsche Aktienmarkt hat seinen Abwärtstrend am Freitagmorgen fortgesetzt. Vor dem Hintergrund der sich weltweit verschlechternden Konjunkturaussichten sowie der Schuldenkrisen in der Eurozone und in den USA verlor der Dax zum Handelsstart rund vier Prozent auf 6.153 Punkte und fiel damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Oktober 2010.

Gegen 9:30 Uhr betrug das Dax-Minus noch 2,6 Prozent. Der MDax mit den mittleren Werten verlor 4,0 Prozent auf 8.863 Punkte, und der TecDax fiel um 5,5 Prozent auf 685 Punkte. Am Vortag hatte der Dax 3,4 Prozent nachgegeben. Seit Wochenbeginn verlor er damit fast 14 Prozent beziehungsweise 983 Punkte.

Die Angst vor einer Rezession hatte am Donnerstag auch an der New Yorker Wall Street für massenhafte Verkäufe gesorgt. Der Dow-Jones-Index fiel um 4,3 Prozent auf 11.384 Punkte. Das war der stärkste Tagesverlust seit dem 1. Dezember 2008. Der technologielastige Nasdaq Composite sank um 5,1 Prozent auf 2.556 Zähler. Die asiatischen Börsen verzeichneten am Freitag ebenfalls starke Einbrüche.

Der Euro stand am Freitagmorgen weiter unter Druck und notierte bei 1,4156 Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs am Donnerstag bei 1,4229 Dollar festgelegt. Am Vormittag dürfte die Bekanntgabe des italienischen Bruttoinlandsprodukts für das zweite Quartal die Hauptaufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen. Analysten befürchten, dass das Land unter dem EU-Rettungsschirm EFSF Zuflucht nehmen muss, sollten die Daten enttäuschen. Am Nachmittag werden die US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht.


(dapd )


 


 

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