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Dax legt mit Schlusspurt leicht zu

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Mittwoch wieder freundlicher gezeigt. Der Dax pendelte zwar erneut um die 7.000-Punkte-Marke. Nach einem Schlussspurt am Nachmittag lag der Leitindex aber am Ende 0,1 Prozent oder 8 Zähler im Plus und verabschiedete sich bei 7.011 Zählern.

 Zuvor hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Italiens Ministerpräsident Mario Monti gemeinsam in Berlin die italienischen Reformanstrengungen gelobt. Auch der im zweiten Quartal gestiegene US-Konsum sorgte für etwas Zuversicht.

Auch die Nebenwerte wurden höher gehandelt. Der MDax gewann 0,6 Prozent oder 62 Zähler auf 11.064 Punkte. Der TecDax legte 0,5 Prozent oder 4 Zähler auf 795 Punkte zu. Die New Yorker Wall Street startete dagegen eher verhalten. Der Dow-Jones-Index legte bis 18:15 Uhr (MESZ) um 4 Zähler auf 13.107 Punkte zu. Der Nasdaq Composite trat auf der Stelle bei 3.077 Zählern.

Der Euro wurde mit 1,2537 US-Dollar etwas niedriger als am Vorabend gehandelt. Auch die EZB hatte den Referenzkurs am Nachmittag bei 1,2545 Dollar minimal niedriger als am Dienstag festgelegt.

Im Dax litten die Aktien von ThyssenKrupp unter Berichten über weltweite Überkapazitäten bei Stahl. Die Titel des Tagesverlierers gaben 1,7 Prozent auf 16,17 Euro nach. Die Aktien der Lufthansa litten unter dem bevorstehenden Streik der Flugbegleiter. Sie verloren 1,3 Prozent auf 9,71 Euro. Der erwartete zweite Versuch von Fresenius, die Rhön-Kliniken zu übernehmen, findet dagegen mittlerweile bei den Anlegern Zuspruch. Als Tagessieger im Dax stieg die Aktie um 1,2 Prozent auf einen Kurs von 57,06 Euro.

Im MDax profitierten die Papiere der Rhön-Kliniken von der Hoffnung auf die gleiche Übernahme. Als Tagesbester konnten sie gleich um 4,0 Prozent auf 19,91 Euro klettern. Die stärksten Verluste musste der Stahlhändler Klöckner hinnehmen, dessen Papiere um 2,7 Prozent auf 7,15 Euro nachgaben.

Im TecDax lag der Internetdienstleiter United Internet vorn, dessen Papiere 3,9 Prozent auf 16,37 Euro stiegen. Schlusslicht war dort der Labortechniker Sartorius, dessen Aktien 2,2 Prozent auf 54,50 Euro einbüßten.

(dapd )


 


 

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