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Dax schließt mit Verlusten

Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag eine Berg-und-Tal-Fahrt hingelegt. Der Dax fiel im Tagesverlauf zunächst klar unter die Marke von 7.700 Punkten. Bis zum Handelsschluss holte der Leitindex dank guter Wirtschaftsdaten aus den USA aber wieder auf und stieg auf 7.708 Punkte. Damit betrug das Minus nur noch 0,4 Prozent.

Der MDax gab 0,3 Prozent auf 13.262 Zähler nach, und der TecDax büßte 0,2 Prozent auf 916 Zähler ein.

In New York tendierten die Kurse gegen 18:00 Uhr MEZ uneinheitlich. Während der Dow Jones 0,2 Prozent auf 14.078 Punkte zulegte, verlor der Nasdaq Composite 0,2 Prozent auf 3.153 Zähler.

Der Euro geriet unter Druck und rutschte unter die Marke von 1,30 Dollar. Am Abend kostete die Gemeinschaftswährung 1,2993 Dollar. Die Europäische Zentralbank legte ihren Referenzkurs bei 1,3000 Dollar fest.

Im Dax gerieten Deutsche Bank unter die Räder und verloren nach einer Verkaufsempfehlung 4,3 Prozent auf 33,57 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs gehen davon aus, dass in den USA schon bald härtere Eigenkapitalvorschriften für ausländische Banken greifen. Dies würde die Deutsche Bank hart treffen. Zudem findet die Klagewelle gegen die Bank kein Ende. Nun hat die italienische Monte dei Paschi di Siena die Deutsche Bank wegen Verlusten aus Derivategeschäften verklagt.

Nach unten ging es auch für die Aktie von ThyssenKrupp, die knapp drei Prozent leichter schloss. Das Unternehmen hat offenbar sechs verbindliche Angebote für die zwei zum Verkauf stehenden Werke in Amerika erhalten. Dabei zeichnet sich jedoch ab, dass der Stahl- und Industriegigant weniger als die erhofften 3,9 Milliarden Euro bekommt, mit denen die beiden Werke in Brasilien und dem US-Bundesstaat Alabama noch in den Büchern stehen.

Auf der Gewinnerseite standen die Titel von RWE, nachdem die Citigroup die Aktie von "Sell" auf "Neutral" erhöht hat. Merck stiegen um 1,6 Prozent.

Im MDax verloren Metro nach einem Gewinneinbruch und der Ankündigung einer Dividendenkürzung 4,9 Prozent auf 22,53 Euro. TUI stiegen dagegen um 3,4 Prozent auf 7,93 Euro.

Im TecDax brachen Euromicron um 10,6 Prozent auf 16,00 Euro ein. Die Gewinner wurden von Adva angeführt, die ein Plus von 3,7 Prozent auf 4,45 Euro verzeichneten.

Mit Material von Dow Jones Newswires.

(dapd)


 


 

Punkte
Gewinner
Zähler
Deutsche Bank
Dollar
Dax
USA
Bank
Aktie
Dow Jones
Nasdaq
Frankfurt

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