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Dax setzt sich über 8.000er-Marke fest

Nachdem er mehrere Tage unterhalb der Schwelle von 8.000 Zählern verharrte, hat der Dax am Donnerstag den Sprung über die Marke geschafft.

Unterstützt von guten US-Arbeitsmarktdaten stand der deutsche Leitindex bei Handelsschluss 1,1 Prozent im Plus bei 8.058 Punkten. Auch die Nebenwerte zeigten sich freundlich: Der MDax gewann 0,5 Prozent auf 13.473 Zähler, der TecDax ging ebenfalls 0,5 Prozent stärker bei 927 Punkten aus dem Handel.

Auch der Euro schaffte den Satz über eine runde Marke. Nachdem Devisenhändler am Morgen noch knapp unter 1,30 Dollar gezahlt hatten, notierte die Gemeinschaftswährung gegen 18.00 Uhr bei 1,3013 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte ihren Referenzkurs am Nachmittag noch um 0,3 Prozent auf 1,2937 Dollar gesenkt.

Befeuert von positiven Job-Daten lagen auch die US-Börsen am Abend (MEZ) im Plus. An der New Yorker Wall Street stieg der Dow-Jones-Index um 0,4 Prozent auf 14.518 Punkte. Der technologieorientierte Nasdaq gewann ebenfalls 0,4 Prozent und lag bei 3.257 Zählern.

Spitzenreiter im Dax waren am Abend Anteile der Lufthansa, die 3,6 Prozent auf 16,05 Euro stiegen. Die endgültigen Geschäftszahlen ließen den Markt zwar kalt, für eine Überraschung sorgten aber niedrigere Kerosinkosten. Daneben legten die Titel von HeidelbergCement drei Prozent auf 56,22 Euro zu, nachdem die Nettoverschuldung deutlicher reduziert werden konnte als erwartet. Papiere der Deutschen Börse verbesserten sich um 2,2 Prozent auf 50,73 Euro.

Am Ende der Liste setzten Aktien der Commerzbank die Talfahrt der vergangenen Tage fort. Sie wurden 5,2 Prozent billiger bei 1,20 Euro gehandelt. Volkswagen verloren nach der Vorlage der Bilanz 1,1 Prozent auf 164,65 Euro. Der Kursabschlag wurde unter anderem mit dem Rückgang der Margen im Automobilgeschäft begründet. Daneben gaben Infineon 0,9 Prozent auf 6,56 Euro nach.

Den MDax dominierten die Immobilien-Werte. So führten Deutsche Wohnen den Index mit einem Plus von 5,3 Prozent auf 14,38 Euro mit deutlichem Abstand an. Ebenfalls gefragt waren Gagfah, die 3,9 Prozent gewannen und GSW Immobilien, die sich um 3,4 Prozent verbesserten. Verkauft wurden dagegen vor allem Hochtief, die 0,7 Prozent auf 54,91 Euro abgaben. Zugleich schlossen Krones 0,4 Prozent und Stada 0,3 Prozent schwächer.

Im TecDax war vor allem die Adva-Aktie gefragt, die sich um 3,7 Prozent auf 4,14 Euro verteuerte. Schlusslicht im Index waren Evotec, die 5,4 Prozent schwächer bei 2,32 Euro aus dem Handel gingen.

Mit Material von Dow Jones Newswires.

(dapd)


 


 

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