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Dax verteidigt die 7.000-Punkte-Marke

Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag die Kursgewinne des Wochenauftakts zu Teilen wieder abgegeben. Der Dax verlor 0,6 Prozent oder 45 Zähler. Mit einem Schluss bei 7.003 Punkten konnte der Leitindex die 7.000-Punkte-Marke gerade behaupten, nachdem er zwischenzeitlich bis 6.976 Punkte nachgegeben hatte.

Im Vorfeld des Treffens wichtiger Notenbanker am Freitag in Jackson Hole in den USA blieben Anleger in Wartestellung. Steigenden US-Immobilienpreisen stand zudem ein abflauendes Konsumklima in Deutschland gegenüber.

Schwächer wurden auch die Nebenwerte gehandelt. Der MDax verlor 0,5 Prozent oder 59 Zähler auf 11.002 Punkte. Der TecDax fiel einen Zähler auf 791 Punkte.

Die New Yorker Wall Street startete dagegen leicht im Plus. Der Dow-Jones-Index legte bis 18:15 Uhr (MESZ) um 7 Zähler oder 0,1 Prozent auf 13.131 Punkte zu. Der Nasdaq Composite gewann 0,2 Prozent oder 7 Punkte auf 3.081 Zähler.

Der Euro wurde mit 1,2562 US-Dollar etwas höher als am Vorabend gehandelt. Auch die EZB hatte den Referenzkurs am Nachmittag bei 1,2548 Dollar höher festgelegt.

Im Dax profitierten die Aktien von Henkel und Beiersdorf von einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank. Die Papiere von Henkel legten als Tagessieger 1,2 Prozent auf 60,61 Euro zu. Die Titel von Beiersdorf stiegen um ein halbes Prozent. Ansonsten lagen nur noch die Aktien von Heidelbergcement gut ein Prozent im Plus. Tagesverlierer war mit der Deutschen Bank, der Gewinner des Vortages. Die Titel sanken um 1,9 Prozent auf 27,39 Euro.

Im MDax gaben die Aktien der Rhön-Kliniken als Tagesverlierer 4,9 Prozent auf 19,14 Euro nach. Die Hoffnung auf eine Übernahme des Klinikkonzerns durch Fresenius, die den Kurs zuvor getrieben hatten, schwindet, weil inzwischen auch der Medizintechniker B. Braun gut fünf Prozent an Rhön hält. Tagesgewinner im MDax waren am Abend die Papiere von Douglas. Das Interesse eines Finanzinvestors an der Übernahme des Handelsunternehmens trieb sie um 5,5 Prozent nach oben auf einen Kurs von 35,60 Euro.

Im TecDax schnitt der Windanlagenbauer Nordex am Tag des Energiegipfels im Kanzleramt am besten ab. Die Papiere stiegen um 4,0 Prozent auf 3,14 Euro. Schlusslicht waren die Aktien des Anlagenbauers Süss Microtec, die 3,8 Prozent auf 7,91 Euro verloren.

(dapd )


 


 

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