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Deutscher Aktienmarkt beendet Höhenflug

Der Aufwärtstrend am deutschen Aktienmarkt ist erst einmal gestoppt. Der deutsche Leitindex Dax fiel am Donnerstag zurück unter die Marke von 7.600 Punkten, die er noch am Vortag erstmals seit fünf Jahren wieder überboten hatte.

Zum Ende des Handelstages lag der Dax mit 0,4 Prozent im Minus bei 7.582 Zählern. Grund für die Abschläge waren auch ausbleibende Fortschritte im Haushaltsstreit in den USA. Zur Wochenmitte hatte der Dax noch 0,3 Prozent auf 7.614 Punkte zugelegt.

Auch die deutschen Nebenwerte verzeichneten am Donnerstag Verluste. Der MDax der mittleren Werte fiel um 0,2 Prozent auf 11.924 Punkte. Der TecDax büßte 0,3 Prozent auf 833 Zähler ein.

An der New Yorker Wall Street sorgte der anhaltende Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern für einen schlechten Börsenstart. Der Dow Jones lag gegen 18:00 Uhr (MEZ) bei 13.220 Punkten und damit 0,2 Prozent niedriger. Der Technologieindex Nasdaq büßte ebenfalls gleich 0,2 Prozent auf 3.008 Zähler ein.

Der Euro stieg dagegen weiter. Die Gemeinschaftswährung kostete am Abend 1,3080 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag bei 1,3077 Dollar festgelegt.

Im Dax standen wieder Aktien der Deutschen Bank im Fokus. Nachdem am Mittwoch Ermittler der Staatsanwaltschaft Büros der Bank wegen des Verdachts des Steuerbetrugs gegen Mitarbeiter durchsucht hatten, kam einen Tag später eine neue Hiobsbotschaft. Die Deutsche Bank kündigte am Donnerstag für das vierte Quartal einen Gewinneinbruch wegen Sonderbelastungen an. Das Papier war danach der Tagesverlierer im Dax mit einem Minus von 2,7 Prozent auf 33,34 Euro.

RWE büßten dahinter 2,6 Prozent auf 31,03 Euro ein. Adidas fielen 2,0 Prozent auf 67,68 Euro.

Gewinner waren Lufthansa mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 13,77 Euro. Auch Münchener Rück und BASF legten etwas zu.

Im MDax lagen Sky Deutschland vorn. Die Aktie gewann 2,4 Prozent auf 4,04 Euro. Größer Verlierer waren Gerry Weber, die 2,7 Prozent auf 36,20 Euro einbüßten.

Im TecDax hatten Papiere des Online-Kontaktnetzwerks Xing den größten Abschlag. Die Aktie fiel 4,1 Prozent auf 42,00 Euro, nachdem der Burda-Konzern am Vortag die Mehrheit bei der Hamburger Firma übernommen hatte. Vorn lagen Aixtron mit einem Zuschlag von 4,1 Prozent auf 9,04 Euro.

(dapd)


 


 

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