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Deutscher Aktienmarkt bricht wegen Zypern ein

Belastet durch neue Sorgen um die europäische Währungsunion durch die umstrittenen Finanzhilfen für Zypern ist der deutsche Aktienmarkt am Montag gleich zum Handelsstart spürbar abgesackt.

Der Leitindex Dax gab zunächst um 1,2 Prozent auf 7.942 Punkte nach. Damit fiel er deutlich unter die Marke von 8.000 Zählern, die er in der Vorwoche noch sicher verteidigt hatte. Am Freitag war der Dax mit einem kleinen Minus von 0,2 Prozent bei 8.043 Punkten ins Wochenende gegangen.

Auch die Nebenwerte tendierten am Montag gleich ins Minus. Der MDax büßte 0,8 Prozent auf 13.391 Punkte ein. Der TecDAX verlor in ähnlicher Höhe auf 918 Zähler.

Die Vorgaben von den internationalen Märkten waren durchweg negativ. An der New Yorker Wall Street hatte der Dow Jones am Freitag knapp 0,2 Prozent auf 14.514 Punkte nachgegeben. Der Technologieindex Nasdaq büßte 0,3 Prozent auf 3.249 Zähler ein. In Tokio rutschte der Nikkei am Montag 2,7 Prozent auf 12.221 Punkte ab.

Der Euro zeigte sich etwas fester. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2942 Dollar und damit etwas mehr als zuletzt.

Im Dax standen wegen der Zypern-Rettung durch Zwangsabgaben von Sparern vor allem Papiere der Deutschen Bank und der Allianz unter Druck. Deutsche Bank fielen drei Prozent auf 33,12 Euro. Allianz sackten ebenfalls um drei Prozent auf 108,70 Euro ab.

Einziger Gewinner waren zunächst Lufthansa mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 16,20 Euro.

(dapd)


 


 

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