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Deutscher Aktienmarkt geht mit Kursgewinn in den Angstmonat

Der deutsche Aktienmarkt ist mit Gewinnen in den Angstmonat der Börsianer gestartet. Am ersten Handelstag des traditionell schwachen Börsenmonats September legte der Leitindex Dax am Montag um 0,6 Prozent auf knapp 7.015 Punkte zu.

Nach anfänglichen Verlusten kletterte der Dax dabei stetig über die wichtige Marke von 7.000 Punkten. Am Freitag hatte der Dax um 1,1 Prozent auf 6.971 Zähler zugelegt.

Bei den Nebenwerten lag der MDax zum Wochenauftakt mit 0,3 Prozent im Plus bei 11.051 Punkten. Der TecDax behauptete sich gut bei 799 Zählern.

Im Blickpunkt der Anleger stand schon die mit Spannung erwartete Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag. Dabei wird erwartet, dass EZB-Präsident Mario Draghi Details über weitere Käufe von Staatsanleihen im Zuge der Eurokrise nennt.

Die Börsen in den USA blieben am Montag wegen eines Feiertags, des Labor Day, geschlossen. In Tokio war der Nikkei mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 8.783 Punkten aus dem Handel gegangen.

Der Euro zeigte sich etwas fester. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Abend knapp unter 1,26 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte am Nachmittag den Referenzkurs bei 1,2568 Dollar festgelegt.

Gewinner im Dax waren Fresenius SE. Die Aktie legte um 2,4 Prozent auf 86,87 Euro zu, nachdem der Gesundheitskonzern angekündigt hatte, kein zweites Angebot zur Übernahme von Rhön-Klinikum abgeben zu wollen. Bayer legten 1,8 Prozent auf 62,78 Euro zu. RWE notierten 1,6 Prozent fester bei 33,88 Euro.

Größter Verlierer waren Volkswagen mit einem Minus von zwei Prozent auf 137,50 Euro. Am Wochenende hatte die Zeitschrift "Automobilwoche" berichtet, VW habe die Zulieferer vor Produktionskürzungen gewarnt. Infineon verloren 1,7 Prozent auf 5,40 Euro. Commerzbank büßten 1,3 Prozent auf 1,24 Euro ein.

Im MDax stürzte die Aktie von Rhön-Klinikum nach dem Verzicht von Fresenius auf eine Übernahme ab. Das Papier fiel dramatisch um fast 21 Prozent auf 14,98 Euro. Hochtief verloren zwei Prozent auf 36,51 Euro. Aareal Bank hatte einen Abschlag von 1,2 Prozent auf 15,71 Euro.

Vorn im MDax lagen Lanxess mit einem Plus von 3,4 Prozent auf 62,39 Euro. Dahinter folgten Kuka mit einem Zuschlag von 2,9 Prozent auf 20,40 Euro sowie Gerry Weber mit einem Gewinn von 2,7 Prozent auf 33,00 Euro.

Im TecDax war der Solarkonzern Solarworld der größte Gewinner. Die Aktie stieg um 7,3 Prozent auf 1,16 Euro. Der IT-Spezialist QSC notierte drei Prozent fester bei 2,08 Euro. Der Windanlagenhersteller Nordex verbuchte einen Zuschlag von 2,6 Prozent auf 3,22 Euro.

Hinten lag Singulus Technologies mit einem Abschlag von 6,1 Prozent auf 1,62 Euro. Sartorius verloren 2,8 Prozent auf 53,38 Euro, Cancom büßten 2,6 Prozent auf 12,50 Euro.

(dapd)


 


 

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