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Deutscher Aktienmarkt schließt uneinheitlich

Der deutsche Aktienmarkt hat die Handelswoche ohne klare Richtung beendet. Der Dax stieg um 0,6 Prozent auf 7.986 Punkte, hatte aber im Handelsverlauf erstmals seit fünf Jahren die Marke von 8.000 Punkten übersprungen.

Am Nachmittag war der Leitindex bis auf 8.015 Zähler gestiegen, fiel dann aber trotz guter Daten vom US-Arbeitsmarkt wieder zurück. Der MDax verlor 0,1 Prozent auf 13.353 Punkte, der TecDax gab 0,3 Prozent auf 919 Punkte nach.

An der New Yorker Wall Street lagen die Kurse leicht im Plus. Der Dow-Jones-Index stieg bis 17:50 Uhr MEZ um 0,3 Prozent auf 14.378 Punkte. Zu Handelsbeginn hatte er ein neues Allzeithoch bei 14.413 Zählern markiert. Der Nasdaq Composite legte 0,2 Prozent auf 3.240 Zähler zu. In den USA wurden im Februar deutlich mehr neue Stellen geschaffen als erwartet, und die Arbeitslosenquote fiel auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2008.

Der Euro stand am Freitag unter Druck. Die Gemeinschaftswährung stieg im Tagesverlauf auf 1,3134 Dollar, fiel aber bis zum Abend auf 1,2990 Dollar zurück. Die Europäische Zentralbank hatte einen Referenzwert von 1,3090 Dollar festgestellt.

Im Dax stiegen ThyssenKrupp nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Gerhard Cromme um 6,4 Prozent auf 18,29 Euro. Infineon legten 5,6 Prozent auf 6,85 Euro zu. Commerzbank-Aktien gewannen als Drittplatzierte 2,1 Prozent auf 1,45 Euro. Dagegen verloren Lanxess gegen den Trend 2,5 Prozent auf 62,21 Euro. Beiersdorf und Fresenius Medical Care gaben 1,6 beziehungsweise 1,3 Prozent auf 67,71 und 51,01 Euro nach.

Im MDax gewannen Klöckner 4,7 Prozent auf 11,47 Euro und führten damit die Gewinner an. Knapp dahinter lagen Hochtief mit einem Kursplus von 4,1 Prozent auf 54,32 Euro. Mit einem Kurseinbruch beendeten dagegen ElringKlinger die Handelswoche. Die Aktien verloren 14,1 Prozent auf 24,13 Euro. Die Eurokrise hat dem Automobilzulieferer zum Jahresausklang die Bilanz verhagelt.

Im TecDax gaben Stratec Biomedical 4,1 Prozent auf 36,30 Euro nach und waren damit schwächster Wert. Dagegen verteuerten sich Drägerwerk um 3,0 Prozent auf 94,74 Euro.

(dapd)


 


 

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