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Hexensabbat treibt deutschen Aktienmarkt nach oben

Der deutsche Aktienmarkt ist zum Ausklang der Handelswoche am Freitag auf den höchsten Stand seit Anfang Juli 2011 gestiegen. Am Hexensabbat, dem Verfalltermin zur Abrechnung von Wetten auf Aktienindizes und Einzelwerte, legte der Leitindex Dax um gut 0,8 Prozent auf 7.452 Punkte zu. Zwischenzeitlich war er sogar auf fast 7.479 Zähler gestiegen. Am Donnerstag hatte der Dax bei einem Endstand von 7.389 Punkten noch auf der Stelle getreten.


Auch die Nebenwerte lagen zum Wochenausklang gut im Plus. Der MDax gewann 0,8 Prozent auf 11.213 Zähler. Der TecDax notierte 0,5 Prozent fester bei 819 Punkten.

Der Euro behauptete sich am Abend bei 1,2987 Dollar. Zwischenzeitlich hatte er die Marke von 1,30 Dollar überstiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag bei 1,2988 Dollar festgelegt.

Die guten Vorgaben aus Frankfurt und von anderen europäischen Börsen beflügelten auch zunächst die Märkte in den USA. An der New Yorker Wall Street legte der Dow Jones gleich um 0,3 Prozent auf 13.637 Punkte zu. Der Technologieindex Nasdaq stieg um 0,5 Prozent auf 3.190 Zähler.

Im Dax lagen zwei Autowerte vorn. Volkswagen gewannen 3,4 Prozent auf 155,05 Euro. Daimler legten 2,5 Prozent auf 40,20 Euro zu. Am Vortag hatte der Konzern noch eine Gewinnwarnung gegeben und etwas eingebüßt. Bayer legten 2,4 Prozent auf 67,50 Euro zu.

Die Liste der Verlierer führten Metro an. Das Papier fiel am letzten Tag im Dax vor dem Abstieg in den MDax um 1,4 Prozent auf 25,30 Euro. Neben Metro tritt auch MAN am Montag ins zweite Glied. Dafür werden der Autozulieferer Continental und die Spezialchemiefirma Lanxess als Aufsteiger im Dax notiert sein.

Zu den Verlierern im Dax zählten am Freitag auch Adidas. Die Aktie fiel 0,6 Prozent auf 65,20 Euro. Der Sportartikelhersteller hatte zwar seine Prognose für 2015 bestätigt, aber die Vorhersage für die schwächelnde US-Tochter Reebok gekappt.

Im MDax beflügelten neue Übernahmegerüchte um Rhön-Klinikum den Aktienkurs des Klinikbetreibers. Das Papier stieg 3,6 Prozent auf 15,13 Euro. Deutz legte 3,5 Prozent auf 3,65 Euro zu, TUI notierten 2,8 Prozent fester bei 6,89 Euro.

Hinten lagen Gagfah mit einem Abschlag von 4,3 Prozent auf 7,6 Euro. Dürr und Rational büßten je um 2,5 Prozent ein.

Im TecDax zog die Biotechnologiefirma Morphosys allen davon. Nach der Veröffentlichung einer erfolgreichen Studie zu einem Medikament des Unternehmens sprang der Kurs um 15 Prozent auf 22,30 Euro.

Am anderen Ende der Skala standen Singulus Technologies mit einem Abschlag von 3,9 Prozent auf 1,53 Euro.

(dapd)


 


 

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