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ZEW-Daten treiben Dax über 120 Punkte nach oben

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Satte Gewinne am deutschen Aktienmarkt: Getrieben von der größeren Zuversicht von Finanzexperten für die deutsche Wirtschaft hat der Leitindex Dax am Dienstag zum Sprung angesetzt und bis zum Abend mehr als 1,6 Prozent auf 7.752 Punkte gewonnen.

Auch die Nebenwerte profitierten deutlich: So ging der MDax 1,3 Prozent fester bei 13.154 Zählern aus dem Handel, der TecDaxschloss 0,9 Prozent höher bei 906 Punkten.

Laut einer Erhebung des Mannheimer Zentrums für Wirtschaftsforschung (ZEW) schätzten Finanzfachleute die Aussichten für die Wirtschaft hierzulande im Februar so gut ein wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Der entsprechende ZEW-Index für Konjunkturerwartungen stieg demnach zum dritten Mal in Folge und erreichte 48,2 Punkte. Das war der höchste Wert seit April 2010 und ein Plus von 16,7 Punkten im Vergleich zum Januar.

Nur wenig von der guten Stimmung profitieren konnte dagegen der Euro. Bis zum Abend zahlten Devisenhändler 1,3386 Dollar, nachdem die Gemeinschaftswährung am Morgen um 1,3352 Dollar gehandelt worden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs im Tagesverlauf minimal auf 1,3349 Dollar gesenkt.

Positive Vorgaben kamen auch von der Wall Street. In New York legte der Dow-Jones-Index bis zum Abend (MEZ) 0,4 Prozent auf 14.036 Punkte zu. Der technologieorientierte Nasdaq gewann 0,3 Prozent auf 3.203 Zähler.

Tagessieger im Dax waren mit deutlichem Abstand Anteile des Chipkonzerns Infineon. Das Papier verteuerte sich in einer kräftigen Erholungsbewegung um 4,7 Prozent auf 6,55 Euro. Daneben waren Bayer gefragt, die 3,6 Prozent auf 71,79 Euro zulegten, und BASF, die 3,3 Prozent auf 73,79 Euro stiegen.

Verkauft wurden dagegen vor allem Commerzbank, die 1,2 Prozent schwächer bei 1,51 Euro aus dem Handel gingen. Unter Druck standen auch E.on mit einem Abschlag von 0,7 Prozent auf 13,17 Euro und Fresenius, die 0,3 Prozent auf 89,34 Euro abgaben.

Spitzenreiter im MDax waren Anteile von Klöckner, die um 15,7 Prozent auf 10,88 Euro nach oben schossen. Sie profitierten von der Beteiligungsaufstockung durch Baustoff-Unternehmer Albrecht Knauf. Daneben trieben starke Ergebnisse die Dürr-Aktie um 5,8 Prozent, und Gildemeister gewannen 4,1 Prozent.

Dagegen rutschten Kabel Deutschland nach der geplatzten Übernahme des Konkurrenten Tele Columbus 5,4 Prozent auf 67,37 Euro ab. Daneben verloren Talanx 0,2 Prozent und Vossloh 0,1 Prozent.

Im TecDax setzten sich QSC mit einem Kursplus von 5,6 Prozent auf 2,75 Euro an die Spitze. Ebenfalls gefragt waren SMA Solar, die 4,8 Prozent zulegten, und Solarworld mit einem Aufschlag von 3,7 Prozent. Verkauft wurden vor allem Pfeiffer Vacuum, die 2,8 Prozent auf 87,58 Euro einbüßten. Zugleich verbuchten Aixtron ein Minus von 2,7 Prozent und Süss Microtec von 1,8 Prozent.

(dapd)



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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Peter Kirchhoff / pixelio.de


 

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