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Bötersen / Landkreis Rotenburg (Wümme)

Mehrere Tote bei Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines einmotorigen Turboprop-Jets sind am Freitag in der Nähe von Rotenburg alle vier Besatzungsmitglieder und Passagiere ums Leben gekommen.

Nach vorläufigem Ermittlungsstand der Polizei war das Geschäftsflugzeug am Freitagmorgen auf dem Flughafen Kiel-Holtenau gestartet. Ziel war demnach der Flughafen im baden-württembergischen Friedrichshafen. Auf dem niedersächsischen Flugplatz in Rotenburg (Wümme) sollten demnach am Morgen eine Zwischenlandung stattfinden, bei der zwei weitere Passagiere aufgenommen werden sollten.

Gegen 9:17 Uhr gingen bei der Polizei Notrufe ein, wonach ein Flugzeug nahe Bötersen abgestürzt sei. Die beiden Passagiere in Rotenburg waren da noch nicht an Bord der Maschine gegangen. Zum Zeitpunkt des Absturzes hatte sich das Geschäftsflugzeug nach NDR-Angaben bei schlechten Wetterbedingungen im Anflug auf den Flugplatz Rotenburg (Wümme) befunden.

Experten des Luftfahrtbundesamtes hinzugezogen

Auf einem Feld  fanden die eintreffenden Kräfte von Feuerwehr und Polizei in der Folge ein brennendes Flugzeugwrack vor. Feuerwehrleute aus den Gemeinden Bötersen und Sottrum begannen daraufhin mit den Löscharbeiten. Für die Insassen des abgestürzten Geschäftsflugzeuges vom Typ "Socata" kam jede Hilfe zu spät.

Zur Absturzursache machte die Polizei bislang keine Angaben. Ebenso zur Identität der Flugzeuginsassen oder zur Kennung des abgestürzten Jets. Experten des Luftfahrtbundesamtes in Braunschweig sind zwischenzeitlich in Bötersen eingetroffen, um die Unglücksstelle zu untersuchen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. 

Beim Flugplatz Rotenburg handelt es sich um ein ehemals militärisch genutztes Areal, welches heute zivil weiter genutzt wird. Der Verkehrslandeplatz der Klasse II ist von der nahen Autobahn A1 und Bundesstraße B 75 erreichbar und bietet nach eigenen Angaben "eine kostengünstige Alternative" für Geschäftsflieger zu den umliegenden Flughäfen. Der Flugplatz mit der internationalen Kennung "EDXQ" verfügt über eine asphaltierte Startbahn mit der Möglichkeit zur Nachtbefeuerung.

(Redaktion)


 


 

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