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Zustimmung

Breitband-Offensive mit positivem Echo

Überall in Deutschland scheint die Breitband-Initiative der Bundesregierung auf eine breite Zustimmung zu treffen. Auch der Landtag und die IHK heben die positiven Möglichkeiten hervor, die sich mit einem gut ausgebauten Breitbandnetz entfalten könnten.

Das Bundeskabinett hatte unlängst ein Bündel von 15 Maßnahmen beschlossen, um bis spätestens Ende 2010 die noch bestehenden Lücken in der Breitbandversorgung zu schließen und flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse zur Verfügung zu stellen. Auch die Deutsche IHK unterstützt die Pläne. "Wir brauchen jetzt schnell deutschlandweit eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur", betonte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun, "Hier geht es um Zukunftsvorsorge, denn ohne schnelle Internetanschlüsse funktionieren weder E-Learning, noch E-Health oder auch E-Government."

Wirtschaftswachstum durch Breitband-Internet

Die Deutsche IHK geht davon aus, dass in den nächsten Jahren ein Drittel des Wirtschaftswachstums von Breitband abhängen wird und damit auch viele Tausend Arbeitsplätze. Unerlässlich für den Netzausbau nannte Braun den von der Bundesregierung geplanten Breitband-Infrastrukturatlas, der auch bereits vorhandene Infrastruktur von Unternehmen beinhalten soll. Braun appellierte an die Unternehmen, sich am Aufbau des Atlasses zu beteiligen: "Eine netzübergreifende Datengrundlage ist Voraussetzung für eine effiziente Mitnutzung bereits bestehender Infrastrukturen."

Landtag begrüßt Pläne

Auch der Landtag begrüßt die Breitbandstrategie der Bundesregierung. Präsident Landrat Hans Jörg Duppré (Südwestpfalz) sagte: „Die Breitbandstrategie mit ihrem Bündel von Maßnahmen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer flächendeckenden Versorgung mit schnellen Breitbandverbindungen auch für den ländlichen Raum. Jetzt sind alle Beteiligten aufgefordert, die angekündigten Maßnahmen rasch und kraftvoll umzusetzen. Ein schnelles Datennetz ist existentiell, gerade auch für die mittelständisch geprägte Wirtschaft im ländlichen Raum. Investitionen in den Aufbau dieses Netzes setzen zugleich wirksame Impulse für den konjunkturellen Aufschwung.“

75 Prozent der Haushalte bis 2014 ans Netz bringen

Es sei richtig, so Duppré, dass sich die Bundesregierung ambitionierte, aber realisierbare Ziele setze. Auch im ländlichen Raum müssten möglichst bald Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde selbstverständlich sein. Sonst bleibe es dauerhaft bei einer ‚digitalen Spaltung’ zwischen Stadt und Land“, machte er deutlich. Laut Bundesregierung sollen bis 2014 75 Prozent der Haushalte Anschlüsse von Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde besitzen.

(Redaktion)


 


 

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