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Bremen

14. Bremer Unternehmer-Gala

Bereits zum 29. Mal vergaben die Regionalkreise Bremen von „Die Familienunternehmer-ASU“ und „Die Jungen Unternehmer-BJU“ in Kooperation mit der Sparkasse Bremen den Preis Bremer Unternehmer des Jahres. Zum vierzehnten Mal wurde der Bremer Unternehmer des Jahres im Rahmen der Unternehmer-Gala im FinanzCentrum der Sparkasse Bremen Am Brill durch Franca Reitzenstein, ASU-Vorsitzende des Regionalkreises Bremen, und Dr. Heiko Staroßom, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bremen, gekürt. Über 600 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft folgten erneut der Einladung der Sparkasse Bremen zur Gala, um unternehmerische Erfolgsgeschichten aus Bremen zu feiern.

In seiner Rede zur diesjährigen Unternehmer-Gala ging Staroßom auf die Bedeutung der mittelständischen Wirtschaft für den Standort Bremen ein. Inzwischen blickt die Sparkasse Bremen auf 190 Jahre Geschichte zurück. Bewegte Zeiten, in denen aktuelle Probleme, wie die Griechenlandkrise oder Globalisierungsängste, gering erscheinen: „Um 1825 herum war ein freier Warenverkehr kaum möglich“, sagt Staroßom, „zahlreiche innerdeutsche Grenzen, Zollbestimmungen und verschiedene Währungen behinderten die Wirtschaft.“ Auch für die Bevölkerung war es eine schwere Zeit: Landflucht und Industrialisierung führten zu hoher Arbeitslosigkeit und katastrophalen Lebensbedingungen. Armut breitete sich zunehmend in den Städten aus, und eine Altersvorsorge gab es nicht.

Vier Millionen Euro jährlich für das Gemeinwohl

In Bremen sollte sich das ändern, befanden 96 Bürger, die die Initiative zur Gründung einer freien, nicht kommunal gebundenen Sparkasse in Bremen ergriffen. Nicht nur die Wirtschaft vor Ort sollte profitieren. In der Sparkassen-Satzung war von Beginn an ein weiterer Auftrag enthalten, den sie bis heute erfüllt. Erträge, die nicht für Rücklagen benötigt werden, sollen dem Gemeinwohl zur Verfügung gestellt werden – heute rund vier Millionen Euro jährlich.

190 Jahre später entsprechen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vergleichsweise goldenen Zeiten. „Wir haben mit der hiesigen Exzellenzuniversität, dem Kompetenz -Cluster Fahrzeug- und Raumfahrtbau sowie der internationalen Ausrichtung in Kombination mit der maritimen Industrie vielversprechende Ansatzpunkte“, sagt Staroßom. Gerade die mittelständischen Firmen stünden für ein gelingendes Miteinander von Wirtschaft und Gesellschaft. Ihre Mischung aus Beharrlichkeit und Veränderungsbereitschaft, aus regionaler Verbundenheit und Weltoffenheit habe sich als überaus erfolgreich erwiesen.

The Winner is: Christian Freese

Das gilt auch für den Bremer Unternehmer des Jahres 2015, Christian Freese. Als geschäftsführender Gesellschafter der G. Theodor Freese GmbH & Co. KG und Vorstand der Holding Freese AG hat er bewiesen, dass er „Boden gut machen“ kann. Bereits in vierter Generation führt er das Familienunternehmen, das mit Schiffsdeckbelägen, Fußbodentechnik, Oberflächentechnik sowie Technologie und Automatisierung weltweit aufgestellt ist. Innerhalb dieser Geschäftsbereiche ist die Freese-Gruppe stark spezialisiert, wohingegen die unterschiedlichen Sparten das Risiko streuen sollen.

(Redaktion)


 


 

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