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Bremen

Vier Windränder für Blockland

Grünes Licht für vier Windräder auf der Blocklanddeponie in Bremen. Die Anlagen sollen nach Angaben von Bremens Bausenator Reinhard Loske (Grüne) in den nächsten drei Monaten errichtet werden. Der von den vier Windkraftanlagen produzierte Strom kann theoretisch jährlich durchschnittlich 6.000 Bremer Haushalte versorgen.

Die Windräder haben eine Höhe von jeweils 100 Metern und Rotordurchmesser von 82 bis 92 Metern. Zwei Anlagen werden auf dem stillgelegten Altdeponiekörper errichtet, eine in der Nähe der Autobahn und eine auf der Kompostierungsanlage. Der jetzt ergangene Planfeststellungsbeschluss stellt nach Senatsangaben sicher, dass sämtliche Grenzwerte hinsichtlich der Belastungen durch Lärm und Schattenwurf eingehalten werden. 

Auch in Osnabrück ähnliches Projekt

Zuletzt hatte man auch am sog. "Piesberg" in Osnabrück einen solchen Windpark initiiert. Dort wurden jedoch ältere Anlagen mit schwacher Leistung gegen modernere, leistungsfähigere ausgetauscht. Sie können ebenfalls (theoretisch) rund 6.000 Haushalte versorgen. Weiterhin geforscht wird an Zwischenspeichern für Strom, da Windkraftanlagen - anders als Kraftwerke - Strom zu allen Tages- und Nachtzeiten produzieren. In der Regel immer dann, wenn Wind weht. Kraftwerke hingegen können zu den Hauptnutzungszeiten des Menschen an- und danach wieder heruntergefahren werden. Überschüssige Strommengen aus Windenergie werden häufig zu wesentlich günstigeren Konditionen an der Leipziger Strombörse verkauft.

(Redaktion)


 


 

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