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Bremer Gesundheitsbehörde genehmigt Makakenversuche der Uni

Die Bremer Gesundheitsbehörde hat heute den Antrag von Professor Andreas Kreiter und der Universität Bremen zur Fortsetzung von Makakenversuchen offiziell genehmigt. Damit kann der Bremer Neurowissenschaftler im Rahmen des Forschungsprojektes „Raumzeitliche Dynamik kognitiver Prozesse des Säugetiergehirns“ seine international renommierten Arbeiten mit den Makaken weitere drei Jahre fortführen.

Ziel der neurowissenschaftlichen Arbeiten ist es, mehr über die Funktionsweise des Gehirns zu erfahren. Im Bremer Projekt geht es darum, die neuronalen Mechanismen, die der Verarbeitung von Information im Gehirn zugrunde liegen, zu verstehen. Dies betrifft insbesondere wichtige kognitive Funktionen wie selektive Aufmerksamkeit, die bei zahlreichen Erkrankungen des Gehirns beeinträchtigt werden. Basierend auf den Grundlagenerkenntnissen und den im Forschungsprozess anfallenden methodischen Entwicklungen wollen Andreas Kreiter und sein Team in Kooperation mit Ingenieuren und Physikern Grundlagen für diagnostische und therapeutische Anwendungen in der Neuromedizin erarbeiten. 

„In diesen Forschungszusammenhängen gibt es gegenwärtig für die Tierversuche keine Alternativen“, betont Professor Reinhard X. Fischer, der sich im Auftrag des Rektorats der Uni Bremen seit Jahren um das Thema Makakenversuche kümmert. „Besonderes Augenmerk liegt auch weiterhin auf der vorbildlichen Tierhaltung und den Versuchsbedingungen, die den Anforderungen des Tierschutzgesetzes und den RRR-Regeln (Replacement, Reduction, Refinement) entsprechen.“

Weitere Informationen unter www.uni-bremen.de.

(Redaktion)


 


 

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