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Bremer Raumfahrtkonzern OHB bleibt auf Wachstumskurs

- Gesamtleistung steigt im Jahr 2014 um 10% auf rund EUR 773 Mio. - Operatives Ergebnis (EBITDA) steigt um 1% auf EUR 53,4 Mio., - Betriebsergebnis (EBIT) steigt um 11% auf EUR 40,4 Mio. - Ergebnis pro Aktie beträgt EUR 1,48 (+32%, Vorjahr: EUR 1,12) - Erneute Dividende von 37 Cent pro Aktie vorgeschlagen (Vorjahr: 37 Cent pro Aktie) - Auftragsbestand 2014 auf hohem Niveau von EUR 2.106 Mio. stabilisiert (Vorjahr: EUR 2.340 Mio.)

Der Vorstand der OHB AG (ISIN: DE0005936124, Prime Standard) präsentiert auf der Bilanzpressekonferenz am 19. März in Bremen den testierten Konzern Jahresabschluss 2014.

Der OHB-Konzern übertraf im Geschäftsjahr 2014 zum wiederholten Mal in Folge die Bestwerte des Vorjahres bei Umsatz, Gesamtleistung, EBITDA und EBIT. Der Umsatz erhöhte sich auf EUR 728,1 Mio. (Vorjahr: EUR 680,1 Mio.). Die Gesamtleistung des OHB-Konzerns stieg im Berichtszeitraum um EUR 72,9 Mio. auf insgesamt EUR 773,0 Mio.

OHB entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem europäischen Raumfahrtkonzern. Die Strategie des kontinuierlichen und kontrollierten Wachstums hat OHB im Geschäftsjahr 2014 mit der (Re-)Fokussierung und Konzentration der erfolgreichen, europaweit verankerten Raumfahrtaktivitäten fortgesetzt. Zwei wesentliche Schritte waren dabei die Entkonsolidierung der Luftfahrtaktivtäten der Aerotech Peissenberg (ATP) – nachdem die OHB AG an der Kapitalerhöhung im Mai 2014 nicht teilgenommen hatte und in eine Minderheitsposition gerückt war – sowie die Fusion der beiden konzerneigenen deutschen Raumfahrtunternehmen OHB System in Bremen und Kayser-Threde in München im September 2014.

Das EBITDA stieg um 1% auf insgesamt EUR 53,4 Mio. (Vorjahr: EUR 52,8 Mio.) und das Betriebsergebnis (EBIT) legte im Berichtszeitraum um 11% auf EUR 40,4 Mio. zu (Vorjahr: EUR 36,4 Mio.). Das EBITDA fiel aufgrund von Effekten im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung der ATP im Mai 2014 niedriger als erwartet aus. Auf das EBIT hat sich die Entkonsolidierung jedoch positiv ausgewirkt, auch sonstige betriebliche Erträge aus dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung tragen zum guten EBIT-Ergebnis bei. Der Konzernjahresüberschuss nach Fremdanteilen erhöhte sich aufgrund des verbesserten EBIT und von positiven Steuereffekten auf EUR 25,7 Mio. (Vorjahr: EUR 19,4 Mio.). Daraus resultiert ein Ergebnis pro Aktie von EUR 1,48 (verwässert und unverwässert) im Geschäftsjahr 2014, nach EUR 1,12 im Vorjahr.

Im Unternehmensbereich „Space Systems“ betrug die unkonsolidierte Gesamtleistung im Jahr 2014 EUR 564,0 Mio. (Vorjahr: EUR 484,5 Mio.). Das EBIT hat sich in diesem Geschäftsbereich aufgrund von geringeren Ergebnisbeiträgen von Satellitenprojekten im Vergleich zum Vorjahr um EUR 15,0 Mio. reduziert und beträgt vor Konsolidierung EUR 14,0 Mio. Die EBIT-Marge bezogen auf die unkonsolidierte Gesamtleistung reduzierte sich damit auf 2,5%, nach 6,0% im Vorjahr.

Die unkonsolidierte Gesamtleistung des Unternehmensbereichs „Aerospace + Industrial Products“ lag im Geschäftsjahr 2014 mit EUR 213,5 Mio. um EUR 9,5 Mio. bzw. 4% unter dem Vorjahreswert. Das EBIT des Unternehmensbereichs stieg im Wesentlichen aufgrund von höheren Ergebnisbeiträgen der MT Aerospace AG deutlich auf EUR 19,4 Mio. (Vorjahr: EUR 7,3 Mio.). Dies entspricht einer verbesserten EBIT-Marge von 9,1% (Vorjahr: 3,3%).

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung für das Jahr 2014 erneut eine Dividende von 37 Cent pro Aktie vorschlagen (Vorjahr: 37 Cent pro Aktie). Auch für das laufende Geschäftsjahr 2015 ist die Ausschüttung einer Dividende geplant. Die Liquidität (inkl. Wertpapiere) des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2014 EUR 55,0 Mio. (Vorjahr: EUR 58,9 Mio.).

Der Auftragsbestand stabilisierte sich auf hohem Niveau von insgesamt EUR 2.106,4 Mio. (Vorjahr: EUR 2.340,4 Mio.); der Unternehmensbereich „Space Systems“ repräsentiert den Großteil des Auftragsbestands in Höhe von EUR 1.797,7 Mio., während der Auftragsbestand im Bereich „Aerospace + Industrial Products“ zum Bilanzstichtag EUR 308,7 Mio. betrug. Für die Zukunft ist ein hohes Maß an Planungssicherheit gewährleistet und eine hohe operative Auslastung in allen Unternehmensbereichen garantiert.

OHB wird die eingeschlagene Wachstumsstrategie im laufenden Geschäftsjahr 2015 sowie die hohe operative Auslastung in allen Bereichen des Konzerns auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Basierend auf dem mittlerweile kontinuierlich hohen Auftragsbestand in Höhe von EUR 2,1 Mrd. erwartet der Vorstand für das Gesamtjahr 2015 eine Steigerung der konsolidierten Gesamtleistung auf mehr als EUR 800 Mio. Die operativen Ergebnisgrößen EBITDA und EBIT sollen mehr als EUR 53 Mio. respektive mehr als EUR 40 Mio. betragen.

Der komplette Konzern-Jahresabschluss 2014 der OHB AG wird auf der heutigen (19. März 2015) Bilanzpressekonferenz in Bremen und dem sich anschließenden Analystentreffen in Frankfurt am Main im Detail erläutert.

(Redaktion)


 


 

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