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Bremen

Das HWWI/Berenberg-Städteranking 2015

Immerhin: Im Vergleich mit Metropolen wie München und Frankfurt behautet sich Bremen nach wie vor im Mittelfeld (Platz 21 von 30).

München ist Sieger im HWWI/Berenberg-Städteranking 2015. Der stets Zweitplatzierte löst Dauersieger Frankfurt ab, der auf Platz vier rutscht. Berlin setzt seine Aufholjagd der vergangenen Jahre fort und schiebt sich auf den zweiten Platz. Aufsteiger Leipzig holt als einzige ostdeutsche Stadt weiter auf und klettert von Platz 12 auf Platz 3. Chemnitz bleibt dagegen das Schlusslicht in punkto Zukunftsaussichten. Bereits zum vierten Mal haben das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut HWWI und Berenberg die 30 größten Städte Deutschlands auf ihre Zukunftsfähigkeit untersucht. „Die dynamische Entwicklung der Großstädte ist von großer Bedeutung, denn ihnen fällt die Rolle des Wachstumstreibers für ganze Regionen zu“, sagt Dr. Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter von Berenberg.

Hut ab - Bremen behauptet sich im Mittelfeld

Bremen, die einzige im Ranking staffindende Stadt aus dem Gebiet Weser-Ems, rutscht in nach den Vorjahren (2008 Platz 16, 2010 Platz 18, 2013 Platz 20) auf Platz 21 ab. Neben ökonomischer Leistungsfähigkeit, der demografischen Entwicklung und Standortfaktoren fließen insgesamt 14 weitere Indikatoren in das Gesamtergebnis ein.

Auswirkungen des demografischen Wandels minimieren

Die Bedeutung der Städte als Lebens- und Wirtschaftsraum nimmt weiter zu. „Ihre Entwicklung ist maßgeblich für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland“, erläutert Peters. „Gute Zukunftsaussichten und Entwicklungsperspektiven haben Städte, die innovativen und wissensintensiven Branchen sowie hochqualifizierten Arbeitskräften hervorragende Standortbedingungen bieten und denen es gelingt, die Auswirkungen des demografischen Wandels zu minimieren.“

Untersucht wurden die Städte hinsichtlich ihrer gegenwärtigen ökonomischen Leistungsfähigkeit, ihrer zukünftigen demografischen Entwicklungstendenzen sowie wesentlicher Standortfaktoren wie Bildung, Innovation, Internationalität und Erreichbarkeit (Trend-, Demografie-, und Standortindex). Dabei beeinflussen sich ökonomische und demografische Entwicklungen sowie Standortfaktoren gegenseitig. So bilden Städte an ihren Hochschulen hochqualifizierte Arbeitskräfte aus, auf die Unternehmen wissensintensiver Branchen angewiesen sind. Ansiedlungen solcher Unternehmen führen dann zum Zuzug weiterer gut ausgebildeter Fachkräfte. „Da hochqualifizierte Arbeitskräfte zum entscheidenden Engpassfaktor im Kampf um die Ansiedlung wissensintensiver Unternehmen werden können, ist die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit einer Stadt zunehmend davon abhängig, wie sich Städte bei dieser Beschäftigtengruppe gegenüber der Konkurrenz positionieren.“, sagt HWWI-Direktor Prof. Dr. Henning Vöpel.

Hier können Sie die Studie mit allen Ergebnissen des HWWI/Berenberg-Städteranking 2015 downloaden.

(Redaktion)


 


 

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