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Bremen

Die zwei Gesichter des Kreuzfahrt-Business

MS Astor pleite?

Auf der linken Seite der deutschen Nordseeküste verlassen regelmäßig neue, immer größere und luxuriösere Kreuzfahrtschiffe die Werft, auf der rechten Seite droht einem "alten Hasen" das Aus. Die Schiffsgesellschaft des Kreuzfahrtschiffes MS "Astor" hat beim Amtsgericht Bremen Insolvenz beantragt. Und das, obwohl Kreuzfahrten insgesamt als ein wachsender Wirtschaftszweig gilt. 

Doch von dem Boom profitieren anscheinend nur die großen Anbieter: Aida Cruises expandiert kräftig, die Kreuzfahrtmarke TUI Cruises ("Mein Schiff") will ihre Flotte bis 2017 von drei auf sechs Schiffe verdoppeln. Im Oktober wurde bekannt, dass auch die MS Deutschland wirtschaftliche Schieflage hat. Das Ur-Traumschiff aus der ZDF-Fernsehserie dürfte derzeit also einen Albtraum erleben. Derzeit laufen Rettungsversuche. 

Laut HAZ ist die MS Astor derzeit auf dem Weg Richtung Australien. Dort soll das Kreuzfahrtschiff in den Wintermonaten unterwegs sein. Noch bevor das Schiff sein Ziel erreicht hat, ereilte die 250-köpfige Crew und die Passagiere die Nachricht, dass der Eigner "Premicon Hochseekreuzfahrt GmbH & Co. KG MS Astor" Insolvenz beantragt hat. Da die MS Astor zuletzt unzureichend ausgelastet gewesen sei, sei die Schiffsgesellschaft zahlungsunfähig, teilte der von den Banken und der Geschäftsleitung der Premicon AG eingesetzte Generalbevollmächtigte Sven Lundehn laut HAZ mit. Als vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht Bremen den Anwalt Ralph Bünning.

(Redaktion)


 


 

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