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Auszeichnung in Berlin

Bremen gewinnt Deutschen Fahrradpreis „best for bike“

Die Freie Hansestadt Bremen hat für das Projekt „Fahrradfreundlicher Kirchentag“ den Deutschen Fahrradpreis „best for bike 2009“ gewonnen. Senator Dr. Reinhard Loske nahm die Auszeichnung am gestrigen Freitag beim „Nationalen Radverkehrskongress“ in Berlin aus der Hand des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesverkehrsminister, Ulrich Kasparick, entgegen.

„Ich freue mich sehr, dass unsere Anstrengungen, Fahrradstadt Nummer 1 in Deutschland und Europa zu werden, damit geehrt werden. Der Fahrradfreundliche Kirchentag ist ein innovatives und vorbildhaftes Projekt, das es bei einer derartigen Großveranstaltung so noch nie gegeben hat“, so Loske.

Fahrradfreundlicher Kirchentag ist Gemeinschaftsprojekt

Der Fahrradfreundliche Kirchentag ist auf Initiative des ADFC Bremen, der Kirchentagsorganisatoren und des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa entstanden. Unter anderem werden für die Zeit des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Bremen vom 20. bis 24. Mai 1000 eigens hergestellte Kirchentagsräder bereitgestellt und verkauft. Zusätzlich stehen 600 gebrauchte und aufgearbeitete Leihräder zur Verfügung, 2000 zusätzliche Fahrradparkplätze werden in der Bremer Innenstadt eingerichtet, es gibt einen fahrradfreundlichen Kirchentagsstadtplan und vieles mehr. „Es ist vor allem dem großartigen Engagement des ADFC und der Kirchentagsorganisatoren zu verdanken, dass der Bremer Kirchentag zu einem klimafreundlichen Großereignis wird. So kann Bremen seine sehr gute Infrastruktur im Radverkehr einem großen Publikum präsentieren“, sagte Senator Dr. Reinhard Loske bei der Verleihung des Deutschen Fahrradpreises „best for bike“ in Berlin.

Deutscher Fahrradpreis wird in zwei Kategorien verliehen

Der Deutsche Fahrradpreis „best for bike“ wird seit dem Jahr 2000 in zwei Kategorien verliehen: „Fahrradfreundliche Entscheidung“ und „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit“. Neben Bremen wurde in diesem Jahr der ehemalige Bundesumweltminister und Leiter der UN-Umweltbehörde Dr. Klaus Töpfer geehrt. Der Preis geht auf eine gemeinsame Initiative des Bundesverkehrsministeriums, des „Zweirad-Industrie-Verbandes“ sowie der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Kreise und Gemeinden in NRW“ zurück und ist mit 5.000 Euro dotiert.

 

(Redaktion)


 


 

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