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Handelskammer: Regionalwirtschaftliche Chancen durch Aufgabe der Nutzung des Flugplatzes Bremerhaven

In Bremerhaven wurde in den zurückliegenden Jahren intensiv an der Entwicklung von Industrieflächen im südlichen Bremerhaven mit direkter Anbindung über einen Industriehafen an das seeschifftiefe Wasser der Weser und an das Straßenverkehrsnetz gearbeitet

Die Nachfrage nach Industrieflächen im südlichen Bremerhaven hat sich sehr positiv entwickelt. Einige tausend Arbeitsplätze wurden dort in den vergangenen Jahren geschaffen. Die Offshore-Windenergie als Bestandteil des schweren Maschinen- und Anlagenbaus und notwendige und erfolgreiche Technologie zur Verzögerung des Klimawandels hat sich am Standort Bremerhaven etabliert, ergänzt um Dienstleistungen und wissenschaftliche Einrichtungen in diesem Sektor.

Zwischen dem geplanten Offshore-Terminal in der Weser und dem Industriehafen Fischereihafen liegen die rund 100 Hektar Fläche des ehemaligen Flugplatzes Luneort, der schwerpunktmäßig von Sport- und Privatfliegern genutzt wurde. Die in der Vergangenheit mit diesem Regionalflugplatz verbundenen Hoffnungen auf Impulse für eine gewerbliche Nutzung wurden nicht realisiert.

Die Stadt Bremerhaven hat für das Gebiet eine Flächennutzungsplan-Änderung vorgenommen und einen Bebauungsplan mit der Ausweisung Industriefläche verabschiedet. An dieser Planung muss nach Ansicht der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven unbedingt festgehalten werden, da bei zukünftiger industrieller Nutzung dieser logistisch hervorragend gelegenen Fläche der regionalwirtschaftliche Nutzen deutlich höher sein wird als bei der bisherigen Flugplatznutzung.

(Redaktion)


 


 

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