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Bremen

Kaffeegenuss in der Airportstadt

Bürgermeisterin Karoline Linnert besucht Airportstadt

Nur noch wenige freie Grundstücke, 500 Unternehmen mit rund 16.500 Beschäftigten – Uwe Nullmeyer und Marco Pfleging von der Airport Interessengemeinschaft präsentierten Bürgermeisterin Karoline Linnert eine eindrucksvolle Bilanz bei ihrem Besuch der Bremer Airportstadt. Kommentar der Bürgermeisterin: "Eine Bremer Erfolgsgeschichte." Uwe Nullmeyer, Geschäftsführender Vorstand der Interessengemeinschaft betonte: "Wir haben hier einen großen Branchenmix, bestehend aus kleinen start-up-Unternehmen und weltweit agierenden Firmen mit großen Produktionsstätten." Marco Pflegling, Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft ergänzte: "Die Kapazitätsgrenze ist erreicht. Was fehlt ist ein Supermarkt – das wäre gut für die Beschäftigten und heimkehrende Flugreisende." Beide betonten, dass für viele Firmen die Hochschule ein wichtiger Partner sei: "Anwendungsorientierte Kooperationen sollen künftig noch ausgebaut werden."

Nähe zur City kommt gut an

"Wer hier ausgebildet wird, ist später weltweit ein Bremen-Botschafter", begrüßte Kapitän Dirk Kröger, Bereichsleiter Flugschulen bei der Lufthansa, die Bürgermeisterin in der Verkehrsfliegerschule. Dort werden seit 58 Jahren Piloten ausgebildet. Zu den Kunden zählen auch angehende Piloten anderer Airlines. Nicht nur die 144 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen den Standort Bremen, auch die angehenden Pilotinnen und Piloten sind gern in der Hansestadt. "Die Lage in direkter Nähe zur City, schnell per Straßenbahn und Fahrrad zu erreichen, vielfältige Freizeitangebote – das kommt gut an", weiß Dirk Kröger. Er berichtet, dass die Verkehrsfliegerschule ein Wohnheim gerade für ausländische Schülerinnen und Schüler auf dem eigenen Gelände gut gebrauchen könnte. "Das wäre die ideale Ergänzung. Auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Firmen in der Airportstadt, die nur kurze Zeit in Bremen arbeiten, wäre das eine attraktive Unterkunft."

Dr. Frank Strege, Geschäftsführer des Bremer Melittawerks, informierte selbstverständlich bei einer Tasse Kaffee die Bürgermeisterin über die Kaffeerösterei. Über 60.000 Tonnen Kaffee aus aller Welt werden jährlich dort verarbeitet und in über 50 Länder exportiert. "Melitta ist eine Firma in Familienbesitz mit langfristig orientierter Geschäftspolitik." In das Bremer Werk wurden gerade Millionen investiert, unter anderem in eine neue Röstmaschine und Packanlage.

Melitta, Flugschule der Lufthansa und viele namhafte Unternehmen mehr

Der Kaffee wird nicht mehr in Säcken, sondern in Containern angeliefert. "Allerdings nicht nachts, mit Rücksicht auf die Anwohner", betont der Geschäftsführer. Die Mischung macht‘s – das verdeutlichten die Fachleute beim Rundgang durch die Produktionshalle. Karoline Linnert interessierte sich sehr für die Mahl- und Verpackungstechniken: "Moderne Produktionstechniken im laufenden Betrieb sehen zu können, das ist faszinierend."

Auf die Auszeichnung als familienfreundlicher Betrieb und als "Bester Bremer Betrieb 2013" ist Dr. Frank Strege stolz. "Wir wollen, dass sich die Beschäftigten bei uns wohl fühlen, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird viel getan, zum Beispiel durch viele verschiedene Teilzeitarbeitsmodelle. Das zahlt sich aus: Die Fluktuation ist gering, die Beschäftigten bleiben dem Werk treu." 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Rösterei. Karoline Linnert erklärte, dass auch der öffentliche Dienst auf familienfreundliche Arbeitsmodelle setze: "Wer qualifizierte Nachwuchskräfte für sich gewinnen will, muss da als Arbeitgeber flexibel sein."

Neben der Qualität des Kaffees interessiert sich Melitta auch für die Lebensbedingungen in den Ursprungsländern ihres wichtigsten Rohstoffs. Unter anderem wird ein Schulprojekt in Peru und Waisenhäuser in Tansania unterstützt. Karoline Linnert: "Gut, wenn Firmen soziale Verantwortung übernehmen."

(Redaktion)


 


 

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