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Bremen

Klimaschutz-Konzept für die Überseestadt

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert die Entwicklung eines Klimaschutz-Teilkonzeptes für den Holz- und Fabrikenhafen sowie das „Weser-Ufer“.

Gute Nachrichten für den Klimaschutz: Angestoßen durch den „Round-Table Smart-City Bremen“ werden in der Hansestadt mit Unterstützung der Bundesregierung wichtige Vorhaben für die Umsetzung der europäischen Klimaziele auf den Weg gebracht. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Bremen jetzt Fördermittel bewilligt, um ein Klimaschutz-Teilkonzept für den Holz- und Fabrikenhafen und das Quartier „Weser-Ufer“ in der Überseestadt zu entwickeln. Projektleiterin ist die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen.

Ziel: Energieverbrauch reduzieren und CO2-Ausstoß mindern

Das Klimaschutz-Teilkonzept für die Überseestadt soll die Grundlage dafür bilden, dass Energieverbräuche und CO2-Ausstöße systematisch reduziert werden. Es geht um kurz- und mittelfristig zu realisierende Maßnahmen für einzelne Unternehmen, aber auch die Nutzung von Synergie-Effekten in den Bereichen Energie, Wasser und Mobilität. Konkret werden zunächst der Energieverbrauch und CO2-Ausstoß der Unternehmen im Holz- und Fabrikenhafen sowie am „Weser-Ufer“ unter die Lupe genommen und anschließend Maßnahmen entwickelt, um diese Werte zu verringern.

„Dies ist ein Beitrag, um den Klimaschutzgedanken in der Wirtschaft weiter voranzubringen“, so Martin Günthner, Bremens Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. „Die Überseestadt eignet sich dafür besonders gut, denn hier ist die Mischung aus alteingesessener Hafenwirtschaft, Logistik und Dienstleistungsbetrieben sehr ausgeprägt. Maßnahmen, die wir hier erfolgreich entwickeln, können wir später auch auf andere Gewerbe- und Industriegebiete übertragen.“

Unterstützung durch ansässige Unternehmen

Inhaltlich begleitet durch die BEKS EnergieEffizienz GmbH, eine Tochter von Energiekonsens Bremen, werden die ansässigen Betriebe von Anfang an eng in die Entwicklung des Konzeptes und der Maßnahmen einbezogen. Dabei engagiert sich besonders die ISH Initiative Stadtbremische Häfen, ein Verbund von Hafenwirtschafts- und Logistikunternehmen. Elf ISH-Mitglieder haben bereits ihre Kooperation zugesagt – darunter die Bremer Rolandmühle, KAEFER Isoliertechnik GmbH & Co. KG und die Kellogg Manufactoring GmbH. „Die prompte Zusage der Unternehmen und das Engagement der ISH freuen uns sehr und ich bin sicher, dass wir gemeinsam in einen konstruktiven Austausch gehen und zukunftsweisende Maßnahmen entwickeln“, sagt Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH.

„Wir wollen uns mit unseren praktischen Erfahrungen aktiv in den Dialog um Ressourcen- und Energieeffizienz einbringen und unseren Beitrag dazu leisten, die ökologischen Bedingungen in der Überseestadt unter einander abgestimmt und damit insgesamt nachhaltig zu verbessern“, sagt Dr. Werner Maywald, Geschäftsführer der ISH.

Das Klimaschutz-Teilkonzept für den Holz- und Fabrikenhafen und das „Weser-Ufer“ soll zum Jahresende 2015 fertig sein.

(Redaktion)


 


 

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