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Bremen

Macht Schokolade doch nicht glücklich?

Einige Mitarbeiter der Bremer HACHEZ Chocolade GmbH & Co. KG dürften die Erkenntnis, dass Schokolade glücklich macht, in Frage stellen. Nämlich die 71 von der Verlagerung von Verpackungsarbeiten nach Polen betroffenen.

Hochachtung verdient der vergleichsweise offene Umgang des Unternehmens mit der Problematik. Bereits im Juli 2014 heißt es auf der Internetseite "Die Hanseatische Chocolade GmbH sieht sich seit einiger Zeit mit einer unzufrieden stellenden Ergebnissituation konfrontiert, die entschlossenes Handeln erfordert, um die Wettbewerbsfähigkeit der Marken Hachez und Feodora zu stärken." Das Unternehmen kündigt in der gleichen Pressemitteilung die Notwendigkeit an, das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen, und zwar durch einen grundlegenden Veränderungsprozess. 

Nun verkündet Focus online den Start dieses Prozesses. Dort heißt es:Von der Verlagerung von Verpackungsarbeiten nach Polen seien insgesamt 71 Mitarbeiter betroffen, teilte Geschäftsführer Martin Haagensen am Donnerstag mit. Für 33 Mitarbeiter gelte ein Sozialplan mit Anreizen zum Beispiel für einen früheren Renteneintritt. Für 38 Mitarbeiter gebe es Lösungen durch interne Versetzungen. Außerdem will das Unternehmen künftig auf Saisonkräfte verzichten und extern vergebene Arbeiten zurückholen.

Die Bremer HACHEZ Chocolade GmbH & Co. KG ist seit einigen Jahren in Bewegung. 2012 verkauften die Bremer Kaufleute Hasso G. Nauck und Wolf Kropp-Büttner das Unternehmen an die Toms Gruppen A/S mit Sitz in Kopenhagen. Im gleichen Jahr titelte Stiftung Warentest „Adventskalender (von Hachez) mit Schokoladenfüllung: Mineralöl in der Schokolade.“. 2013 traten dann die ehemaligen Eigentümer und Noch-Geschäftsführer zurück. 

Die gute Nachrichten:Die Produktion der Pralinen- und Schokoladen soll unverändert am hiesigen Standort erfolgen. Diese Entscheidung und die offene Art der Kommunikation ist sicherlich auch dem Geschäftsführer Martin Haagensen zu verdanken. Bleibt der Redaktion nur, Herrn Haagensen die Daumen für den weiteren "Veränderungsprozess" zu drücken, damit die Marke Hachez überlebt und Bremen Produktionsstandort bleibt. Denn eines können wir nach einem Selbstversuch in dieser Woche sicher behaupten: Schokolade von Hachez ist ein echter Hochgenuss. Und die hohe Qualität bestätigt heute auch die Stiftung Warentest. Dort hieß es in einem Test im Jahre 2013: "Wer auf ganze Haselnüsse Wert legt, ist mit den Schokoladen von Lindt, Feodora und Hachez am besten bedient.". Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Infos unter http://www.hachez.de/.

(Redaktion)


 


 

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