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Bremen

Paketzusteller griff selber zu

Die Branche gilt nicht zuletzt seit den Recherchen von Journalist Günter Wallraff als hart- und unerbittlich. Die Polizei Bremen nahm nun den Mitarbeiter eines Paketzustelldienstes vorläufig fest. Der Mann steht im Verdacht, über einen längeren Zeitraum Pakete unterschlagen zu haben.

Laut Polizei hatte die Konzernsicherheit der Zustellfirma sich mit dem Mitarbeiter beschäftigt.  Er stand seit Anfang März im Verdacht,
Paketunterschlagungen im großen Stil begangen zu haben. Am
vergangenen Mittwoch wurde der 38 Jahre alten Mann bei einer "unsachgemäßen" Paketübergabe auf einem  Werkstattgelände im Bremer Stadtteil Oberneuland überführt.

Die Ware war laut Polizei nicht ausgeliefert worden, sondern von dortigen Angestellten in die Werkstatt und in ein bereitstehendes Fahrzeug verladen worden. Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen konnte die Polizei nach eigenen Angaben weitere Paketsendungen sowie leere
Verpackungen sicherstellen. Daneben habe man auch Waffen und
Bargeld sichergestellt. 

5 Personen festgenommen

Die Polizeibeamten nahmen den 38-Jährigen und vier weitere Personen fest, die im Verdacht stehen, die Pakete gegen Bezahlung entgegengenommen zu haben. Der Paketzusteller räumte  einige Taten ein und gab an, seit einem längeren Zeitraum zahlreiche Pakete nicht ausgeliefert, sondern einbehalten zu haben. Gegen ihn
und seine Unterstützer wurden Ermittlungsverfahren  eingeleitet. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

(Redaktion)


 


 

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