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Bremen

Sieben kreative Nachwuchskräfte für Bremen

Abschlussveranstaltung der BRENNEREI

Dicht an dicht drängten sich die mehr als 120 Gäste am Donnerstag, 24. September 2015, im KARTON in der Bremer Neustadt, um die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Stipendiatenprogramms des BRENNEREI next generation labs zu verfolgen. Und es gab viel zu sehen: Zum dritten Mal trafen dieses Jahr sieben kreative Nachwuchskräfte auf konkrete Aufg

aben aus der Wirtschaft und beschäftigten sich sechs Monate lang mit zwei Projekten. Nun stellten sie ihre Projektergebnisse vor.
„In der BRENNEREI erarbeiten die Stipendiatinnen und Stipendiaten neue unternehmerische Ansätze, angesiedelt zwischen experimentellen und konkreten Aufgaben aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Es entstehen gemeinsame neuartige Konzepte, um Antworten auf die wirtschaftlichen, technologischen und sozialen Anforderungen von morgen zu finden“, hob Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, die Bedeutung des Labors hervor.

Die Stipendiaten aus den Bereichen Interior Design, Urban Design, Kommunikations- und Informationstechnik sowie Kommunikations- und Integriertes Design wurden im Februar von einer Fachjury ausgewählt und arbeiteten sechs Monate lang unter Anleitung von Experten gemeinsam an zwei Projekten. Sie sind der dritte Jahrgang des Programms in der Bremer Neustadt.
Bei einem der beiden Projekte war es die Aufgabe, in Kooperation mit dem Verein bremen digitalmedia herauszufinden, welchen Einfluss der Megatrend Digitalisierung auf den Bereich der Logistik hat und wie sich dieser in Zukunft auswirkt. Entstanden ist die Transportale, ein eintägiges Symposium im Bremer Wesertower am 17. September, das Akteure aus der Logistik und der IT-Wirtschaft die Chance bot, gemeinsam an den Herausforderungen der Zukunft zu arbeiten.

Beim zweiten Projekt standen das All und die Raumfahrt im Vordergrund. Partner war das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Frage des Projekts war: Wie kann der Nutzen der Raumfahrt für Bürgerinnen und Bürger besser kommuniziert und positiv besetzt werden? Herausgekommen sind gleich mehrere Bücher und Broschüren mit Handlungsvorschlägen und eine umfangreiche Dokumentation der „Lagrange Points“, Bürgerbefragungen, welche die sieben Stipendiaten den ganzen Sommer an verschiedenen Stellen in Bremen veranstalteten.

Ziel des Stipendiums ist es, junge Nachwuchskräfte im Rahmen realer Projekte zu professionalisieren, kreatives Know-how in die Wirtschaft zu tragen und Unternehmen mit potenziellen, hoch qualifizierten Mitarbeitern in Kontakt zu bringen. „Das BRENNEREI next generation lab macht als Labor für die Zukunft Bedarfe und Strömungen erkennbar, greift die Herausforderungen der Zukunft auf und initiiert gemeinschaftlich Lösungsansätze“, so Andrea Kuhfuß, Projektleiterin bei der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Die WFB kooperiert bei der Umsetzung des Programms mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule für Künste sowie mit dem Verein bremen digitalmedia. Unterstützt wurde das Team außerdem durch das Fablab Bremen e.V. bei der Produktion von Prototypen, die im 3D-Druck und Lasercutverfahren hergestellt wurden.

Das BRENNEREI Team 2015:

Chiara Paola Ratti, Politechnic University Milan, Environmental Architect; Milan, Italien
Charlotte Herbst, Hafencity Universität Hamburg, Urban Designer, Hamburg
Ahmed Mahmoud, Universität Bremen, Ingenieur Kommunikations- und Informationstechnik, Bremen
Lukas Adolphi, Burg Giebichenstein, Halle, Communication Designer; Leipzig
Marthe Trottnow, Hochschule für Künste Bremen, Integrated Designer; Bremen
Sabine Hirsch, HAWK Hildesheim, Interior Designer; Hildesheim
Simon Denecke, Hochschule für Künste Bremen, Integrated Designer, Bremen

Das BRENNEREI next generation lab
Das BRENNEREI next generation lab ist ein Stipendiatenprogramm der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, in dem kreative Nachwuchskräfte unter Anleitung von Experten und im Dialog mit ihren Auftraggebern aus der Wirtschaft oder öffentlichen Einrichtungen Grundlagen für neue unternehmerische Ansätze erarbeiten.

(Redaktion)


 


 

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