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Bremen

Sonae Sierra steigt in weitere Planungen ein. Abgabefrist für Kaufangebot verlängert.

In den vergangenen Wochen wurden im Auftrag der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH sogenannte Suchschachtungen in der Bremer Innenstadt vorgenommen, um den genauen Verlauf von Ver- und Entsorgungsleitungen in der Bürgermeister-Smidt-Straße, der Wandschneiderstraße und der Straße Am Spitzenkiel zu ermitteln.

Wichtig für weitere Verhandlungen

Die Bauarbeiten wurden im Zusammenhang mit dem Innenstadtentwicklungsprojekt „Ansgaritor“ durchgeführt und waren erforderlich, da vorhandene alte Pläne und Verzeichnisse erfahrungsgemäß Ungenauigkeiten enthalten oder unvollständig sein können. Inzwischen sind alle Messdaten ausgewertet. Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB, fasst das Ergebnis zusammen: „Wir haben keine bisher unbekannten Ver- und Entsorgungsleitungen vorgefunden und konnten dem potenziellen Investor Sonae Sierra nun präzise technische Daten und Pläne zur Verfügung stellen. Der Investor hat nun die Möglichkeit, die bautechnische Anpassung zu prüfen und mit den zuständigen Stellen abzustimmen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Konkretisierung der weiteren Verhandlungen.“

Thomas Binder, Geschäftsführer von Sonae Sierra, ergänzt: „Wir sind einen wichtigen Schritt weitergekommen. Mit den nun vorliegenden Informationen kann Sonae Sierra die Planung des Einkaufzentrums an die Leitungssituation anpassen und bisher offene technische Fragen zur Bauausführung, vor allem zu den Gründungsarbeiten, klären.“

Entscheidung bis 30. Juni

Das Ausschreibungsverfahren für das Projekt „Ansgaritor“ war wegen der Leitungsproblematik bis zum 30. Juni 2015 verlängert worden. Die Zeit reicht für Sonae Sierra jedoch nicht aus, um die nun vorliegenden umfangreichen Daten abschließend zu bewerten und ein Angebot abzugeben. „Das Ansgaritor-Projekt ist für die Entwicklung der Bremer Innenstadt von besonderer Bedeutung, deshalb haben wir uns in Abstimmung mit dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen entschlossen, der Bitte von Sonae Sierra zu entsprechen und für die weitere Planung mehr Zeit einzuräumen“, sagt Andreas Heyer. Die Frist wird bis 31.07.2015 verlängert. Bei erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen können die politischen Gremien direkt nach der Sommerpause die erforderlichen Entscheidungen zur Umsetzung des Projektes treffen.

(Redaktion)


 


 

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