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Erster Einsatz auf der ITB

Neuer Messeauftritt für Bremen und Bremerhaven

Echt bremisch bis ins kleinste Detail präsentiert sich der neue Messeauftritt von Bremen und Bremerhaven. Erstmalig zeigen sich die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB), die Bremer Touristik-Zentrale (BTZ), die Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS) und die BIS Bremerhaven Touristik in einheitlichem Design.

Schon seit Jahren treten die vier Gesellschaften im Auftrag des Senators für Wirtschaft und Häfen als Organisatoren von Gemeinschaftsständen des Landes Bremen auf verschiedenen großen Branchenmessen auf. Bislang jedoch in komplett unterschiedlichem Erscheinungsbild. Um Synergien zu nutzen, Kosten zu reduzieren und vor allem Bremen nach außen einheitlicher darzustellen, wurde nach einem Konzept gesucht, das den Anforderungen der Gesellschaften und ihrer unterschiedlichen Messeauftritte gerecht wurde und nun erstmals auf einer Messe präsentiert werden soll. Nach Angaben der Macher ist er geradezu eine eierlegende Wollmilchsau: und zwar "dynamisch und modern, hanseatisch, leicht, maritim, transparent und vor allem typisch bremisch," loben sie.

Messestand: Bremer Elle ist das Maß der Dinge

In einer europaweiten Ausschreibung setzte sich die Bremer Agentur "ICD Projects" mit ihrer Idee „Willkomm’ in Brem’“ durch. „Bei der Suche nach typischen Bremer Elementen fiel uns zuerst das Thema Sprache auf und die Tatsache, dass Bremer es lieben, die Endsilben von Wörtern zu verschlucken“, erklärt Thorsten Bausch, Geschäftsführer der "ICD Projects" augenzwinkernd den Titel der Präsentation. Doch schnell wurde die Agentur nach seinen Worten bei der weiteren Recherche nach einem verbindenden Element für den Messestand fündig: Die Bremer Elle ist es, deren Maß sich nun sozusagen als „Maß aller Dinge“ durch den Standbau zieht. 55,372 Zentimeter – der Abstand zwischen den Knien der Bremer Rolandstatue – dies ist das Grundmaß aller quadratischen Bauelemente des Bremen-Standes. „Dieser Archetyp bestimmt die Formensprache und ist gleichzeitig Basis für die räumliche Umsetzung auf allen Ebenen. Der Archetyp Quadrat ist übernommen aus der Formensprache der bremischen Logos ‚Bremen erleben’ und des Corporate Design-Rasters,“ erklärt Bausch. Dass das Maß der Bremer Elle seit vielen Jahren als sogenanntes „LMR“ (Length Measurement Roland) auch weltweit in Raumfahrt und Flugzeugbau angewendet wird, unterstütze zudem Bremens Position als Wissenschaftsstadt und gebe dem Standkonzept etwas Einzigartiges.

Herausforderung: Zwei Städte – ein Land

Eine besondere Herausforderung für das neue Messekonzept war nicht nur, dass der Stand für unterschiedliche Gesellschaften auf unterschiedlichen Messen funktionieren muss. Auch galt es, zwei Städte mit jeweils eigenen, typischen Merkmalen, getrennt durch Niedersachsen und verbunden durch die Weser, abzubilden. In jeweils einem großen Kubus (je zehn Bremer Ellen lang, breit und hoch) finden Bremen und Bremerhaven nun moderne Lounges und genug Raum zur Darstellung der eigenen Stärken. Gemütliche Sessel, Flachbildschirme, auf denen Imagefilme beider Städte laufen, und große Bildmotive heißen die Besucher willkommen. Darüber hinaus dominieren im Zwischenpart des Messestandes, der beide Städte verbindet, zwei großformatige Bildwände von jeweils neun mal drei Metern. Die beiden Motive der Bremerhavener Havenwelten und des Bremer Marktplatzes sollen dabei Lust auf Bremen machen.

Erstmals zu sehen ist der Stand vom 10. bis 14. März 2010 auf der Internationalen Reisemesse ITB in Berlin

(Redaktion)


 


 

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