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Statistisches Landesamt Bremen

Bremische Industrie 2011 im Aufwind

Im Jahr 2011 erwirtschafteten die bremischen Industriebetriebe 22,9 Milliarden Euro Umsatz. Damit konnten sie das Vorjahresergebnis um 11,7 Prozent steigern. Das teilt das Statistische Landesamt Bremen mit.

Der Fahrzeugbau (Straßen-, Schienen- und Luftfahrzeugbau) hatte nach Angaben der Bremer Statistiker maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung. Hier wurde eine Umsatzsteigerung von 7,3 Prozent erzielt. Auch im Bereich Ernährungsgewerbe und Tabakverarbeitung wurde eine Zunahme der Umsätze um 6,1 Prozent verbucht. Im Schiffbau ging der Umsatz im Jahr 2011 allerdings deutlich um 46,1 Prozent zurück. Die Entwicklung in diesem Bereich sei sehr schwankungsanfällig, so das Statistische Landesamt..

Ein starkes Standbein für die bremische Industrie ist traditionell das Auslandsgeschäft. Auch im Jahr 2011 stiegen die Umsätze mit dem Ausland um 6,0 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Die Exportquote lag 2011 mit 53,1 Prozent jedoch leicht unter dem Vorjahr (56,0 Prozent). Im Bereich Schiffbau (inklusive Reparatur und Instandhaltung) ging der Auslandsumsatz um die Hälfte zurück.

Fahrzeugbau ist Zugpferd

In den Industriebetrieben im Land Bremen mit 50 und mehr tätigen Personen wurden im vergangenen Jahr 986 Personen mehr beschäftigt (+2,2 Prozent) als im Jahr 2010. Seit März wurde ein Anstieg der Beschäftigtenzahlen verbucht. Das Niveau des Krisenjahres 2009 konnte demnach in einigen Branchen wieder erreicht werden. Der Schwerpunkt der Beschäftigungszunahme lag im Bereich Fahrzeugbau. Das markante Plus von 885 zusätzlichen Beschäftigten zeigt nach Angaben des Statistischen Landesamtes die positive Geschäftsentwicklung in dieser Branche. In Bremen gibt es ein Werk des Stuttgarter Autobauers Daimler.

Im letzten Quartal des Jahres 2011 stiegen statistisch die Auftragseingänge noch einmal spürbar an. Im Verarbeitenden Gewerbe in Bremen konnte ein um 43,9 Prozent höheres Auftragsvolumen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum verbucht werden. Träger dieser Auftragsentwicklung war statistisch insbesondere der Schiffbau. Vergleichsweise stark verbesserte sich im 4. Quartal 2011 auch die Auftragslage im Bereich Maschinenbau (+55,8 Prozent).

Unter Berücksichtigung der laufenden Auftragseingangsentwicklung sei die konjunkturelle Eintrübung zum Jahresausklang 2011 derzeit von vorübergehender Natur, so das Statistische Landesamt weiter.

(Redaktion)


 


 

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