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Am Donnerstag wieder Warnstreiks an Coca-Cola-Standorten

An mehr als 20 Standorten in ganz Deutschland haben am Mittwoch Beschäftigte von Coca-Cola die Arbeit niedergelegt, darunter auch in Bremen und Oldenburg.

Bundesweit insgesamt rund 2.500 Mitarbeiter folgten dem Aufruf der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zu Warnstreiks, wie eine Sprecherin in Berlin sagte. Am Donnerstag sollen wiederum gut 2.500 Angestellte an 35 Standorten bundesweit in einen Arbeitsausstand treten. Grund für die Warnstreiks sind bisher ergebnislose Verhandlungen im Tarifstreit.

Insgesamt sind etwa 10.600 Beschäftigte von Coca-Cola an mehr als 60 Produktionsstätten zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. In den Betrieben sollte jeweils eine vollständige Schicht bestreikt werden, sagte die Sprecherin. Bereits im Januar waren Coca-Cola-Beschäftigte in den Ausstand getreten.

Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten Lohnerhöhungen von sechs Prozent, den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen sowie die Begrenzung von Werkverträgen und Leiharbeit. Am Montag war die sechste Tarifrunde bei Deutschlands größtem Getränkehersteller vertagt worden. Die nächste Runde ist für 7. und 8. März in Berlin geplant.

(dapd)


 


 

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