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Jugendamt Bremen

Weniger Fälle für Amtsvormünder

8,75 Planstellen gibt es derzeit in der Amtsvormundschaft im Bremer Jugendamt. Viel mehr, als noch vor dem Fall Kevin, der bundesweit für Schlagzeilen sorgte. Bei ca. 700 Fällen hat - wenn alle Stellen auch tatsächlich besetzt sind - jeder Vormund ca. 80 Mündel zu betreuen. Zum Zeitpunkt des Auffindens des toten Kevins lag die Anzahl der Amtspflegschaften noch bei 230 Fällen pro Mitarbeiter .

Seit Anfang 2010 ist allerdings aufgrund interner Fluktuation im Bremer Jugendamt eine Stelle nicht besetzt. Ab 1. Oktober wird eine weitere Stelle frei. Die Fallbelastung in der Amtsvormundschaft liegt dann wieder bei ca. 100 Mündeln pro Amtvormund.

Schuster strebt externe Ausschreibung an

Sozialstaatsrat Dr. Joachim Schuster: „Wir haben uns bemüht, die freie Stelle so schnell wie möglich zu besetzen. Leider haben weder die beiden internen Ausschreibungen noch die externe Ausschreibung dazu geführt, dass für die freie die Stelle ein geeigneter Bewerber bzw. eine geeignete Bewerberin gefunden wurde. Eine ausgewählte Person ist leider schon vor Arbeitsantritt wieder abgesprungen.“

Staatsrat Dr. Schuster kündigte an, in den nächsten Tagen ein neues Bewerbungsverfahren zu eröffnen. Beide Stellen sollen dann extern ausgeschrieben werden. „Wir tun alles, um die Situation in der Amtsvormundschaft weiter zu verbessern. Leider ist es im Moment nicht einfach, gut qualifizierte Mitarbeiter/innen zu finden.“

(Redaktion)


 


 

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