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Bremerhaven / Emden

Mehrere Einsätze für die Wasserschutzpolizei

Am Montag geriet im Nordhafen von Bremerhaven ein Schlepper zu nah an zwei Autotransporter. Alle Glasscheiben der Brücke des Schleppers gingen dabei zu Bruch. Auch in den vorangegangenen Tagen gab es viel zu tun für die Wasserschutzpolizei.

Zur Unfallzeit war der deutsche Schlepperkapitän gerade dabei einen
Autotransporter (Länge: 180 m) unter der Flagge von Liberia in den
Nordhafen von Bremerhaven zu ziehen. Dabei kam er mit seinem 25 Meter langen Schlepper zunächst gegen das Heck eines dort bereits festliegenden Schiffes (Länge: 265 Meter) und anschließend noch gegen den 180 Meter langen Autotransporter. Durch den zweiten Zusammenstoß wurden laut Wasserschutzpolizei alle
Brückenfenster des Schleppers zerstört.

Der 56-jährige Schlepperkapitän hatte noch versucht, durch ein Manöver den ersten Zusammenstoß zu verhindern, bewirkte jedoch dadurch auch noch die  zweite Kollision. Auch in diesem Fall kam es glücklicherweise nicht zu Personenschäden.

Nach Abschluss der Ermittlungen durch die Wasserschutzpolizei Bremen konnten alle Beteiligten ihre Fahrt fortsetzen. Der
Schlepper fuhr zur Reparatur in eine Werft.

Bremerhaven: Drei Schiffsunfälle am Wochenende

Bereits am vergangenen Wochenende kam es in Bremerhaven innerhalb kurzer Zeit zu drei Schiffsunfällen. Auch in diesen Fällen kam es zu keinen Personenschäden.

Am Samstagabend, gegen 21:20 Uhr, stieß ein Containerschiff unter der Flagge von Liberia beim Anlegemanöver gegen die Pierkante der
Stromkaje. Dabei wurde die Pier beschädigt und es entstanden Risse an der Außenhaut des 169 Meter langen Containerschiffes.
Am Sonntag war es gegen 14:30 Uhr zunächst zu einer Kollision
zwischen einem Tanker und einem Sportboot im Fischereihafen gekommen. Der 182 Meter lange Tanker unter der Flagge Liberias streifte bei der Vorbeifahrt den Motorsegler. Dadurch kam es an dem Sportboot u.a. zu Beschädigungen des Rumpfes, während es an dem Tanker nur zu Farbabschürfungen an der Außenhaut kam.

Schließlich ereignete sich am Sonntagabend, gegen 20:45 Uhr, im
Vorhafen zur Nordschleuse ein weiterer Schiffsunfall. Hier war die
Schleppverbindung zwischen einem Autotransporter und einem
unterstützenden Schlepper gerissen. Dadurch stieß der 200 Meter lange Autotransporter unter der Flagge von Japan mit der Backbordseite gegen die Pierkante des Vorhafens. Beschädigungen entstanden auch hier an der Pier und an dem Schiff.

Maschine fiel vor Borkum aus

war Bereits am Samstag, 2. Februar, war gegen 1:00 Uhr in der Nacht südwestlich von Borkum auf einem unter der Flagge von Gibraltar fahrenden Schüttgutfrachter die Maschine ausgefallen. Das mit circa 2.000 BRT vermessene Seeschiff konnte aus eigener Kraft nicht mehr manövrieren und vertrieb mit dem Flutstrom. Der auf Borkum stationierte Seenotrettungskreuzer "Hannes Glogner" wurde alarmiert. Bis zu dessem Eintreffen konnte die Maschine jedoch kurzzeitig wieder in Betrieb genommen werden. Dem Schiff wurde schließlich die Verfügung erteilt, den Hafen Emden mit Schlepperassistenz anzulaufen.

(Redaktion)


 


 

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