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Britischer Ölkonzern

Ölpest-Strafen belasten Bilanz von BP

Die Strafzahlungen nach der Ölpest im Golf von Mexiko und fallende Absatzzahlen haben das Ergebnis des britischen Erdölkonzerns BP im vergangenen Jahr belastet.

Von Oktober bis Dezember verdiente BP 1,6 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) nach 7,7 Milliarden Dollar (5,7 Milliarden Euro) im Jahr zuvor. Im gesamten Jahr 2012 erzielte der Konzern einen Gewinn von 11,6 Milliarden Dollar (8,6 Milliarden Euro), wie BP am Dienstag mitteilte. 2011 waren es noch 25,7 Milliarden Dollar (19 Milliarden Euro). Bereinigt um Ölpreisschwankungen lag der Gewinn 2012 bei 17,6 Milliarden Dollar (2011: 21,7 Milliarden Dollar).

BP kämpft nach wie vor mit den Folgen der Explosion der Förderplattform "Deepwater Horizon" im Jahr 2010. Allein im vierten Quartal 2012 musste das Unternehmen eine Strafe von 4,13 Milliarden Dollar in Zusammenhang mit der verheerenden Ölpest nach dem Unglück zahlen. Insgesamt schlagen in den Büchern von BP seit der Ölpest Strafen in Höhe von 42,2 Milliarden Dollar zu Buche. Ende Februar beginnt ein Zivilprozess gegen BP, an dessen Ende dem Unternehmen weitere Milliardenstrafen drohen.

Im vergangenen Jahr fiel auch die tägliche Öl- und Gasproduktion um sieben Prozent auf 2,29 Millionen Barrel . Für 2013 erwartet das Unternehmen wieder einen Zuwachs. BP-Chef Bob Dudley erklärte, mit dem Umbau des Unternehmens nach der Ölpest und dem Verkauf von Unternehmensteilen habe BP ein solides Fundament für die Zukunft gelegt.

(dapd)


 


 

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