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  • 22.12.2008, 23:00 Uhr
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Energiebranche

Bundeskartellamt stoppt vorläufig EWE-Deal von EnBW

Das Bundeskartellamt hegt Bedenken gegen das Vorhaben der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW). Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wollte das Unternehmen einen Anteil von 26 % an der EWE Aktiengesellschaft (EWE) erwerben. Die Entscheidung des Bundeskartellamtes wurde den beiden Unternehmen jetzt mitgeteilt.

Nach vorläufiger Einschätzung des Bundeskartellamts würde der am 8. September 2008 von EnBW angemeldete Zusammenschluss auf den Gasmärkten in Ostdeutschland zur Verstärkung marktbeherrschender Stellungen von Beteiligungsunternehmen der EnBW und der EWE führen. Im Strommarkt hingegen sehen die Wettbewerbshüter zugleich nicht die Gefahr einer marktbeherrschenden Stellung der beiden Konzerne. Die ursprünglich am 8. Januar 2009 ablaufende Entscheidungsfrist der Bundesbehörde wurde mit Zustimmung der beiden Unternehmen bis zum 9. März 2009 verlängert. Bis dahin entscheidet sich das Kartellamt endgültig, ob es eine Genehmigung erteilt oder nicht. Die betroffenen Unternehmen, beigeladenen Wettbewerber, Lieferanten und Abnehmer haben nun noch bis zum 26. Januar 2009 Zeit, sich zu der vorläufigen Beurteilung des Bundeskartellamts zu äußern. Bis Anfang März entscheidet die Bonner Behörde dann abschließend über das Vorhaben.

(Redaktion)


 


 

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