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Regierung plant Kompetenzerweiterung der Bundesnetzagentur

Das Bundesministerium für Wirtschaft will durch eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) die Kompetenzen der Bundesnetzagentur erweitern. Ziel der Änderung sei es, die vier Stromanbieter zu einem besseren Zusammenspiel zu zwingen und gleichzeitig die Stromverbraucher zu entlasten, hieß es im Ministerium.

Die Aufteilung des deutschen Strommarktes in vier Netzgebiete soll nach Angaben des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter zu unnötigen Kosten von jährlich mehr als hundert Millionen Euro geführt haben.

Die kürzliche Ankündigung der Netzagentur zur effizienteren Gestaltung der Netzgebiete hatte bei den Netzbetreibern unterschiedliche Konzepte hervorgerufen. Zur Diskussion steht zum einen das Konzept eines zentralen Netzreglers, der die Aufhebung der Netzgebiete vorsieht, zum anderen existiere das Konzept des Netzreglerverbundes. Dieses sieht vor, die vier Netzgebiete so zu belassen, jedoch sollen durch eine engere Zusammenarbeit Einsparungen erreicht werden. Bisher hat sich die Bundesnetzagentur noch nicht geäußert, welches Konzept vorgezogen werde. Die Entscheidung werde voraussichtlich nächste Woche fallen, hieß es in Branchenkreisen.

(Redaktion)


 


 

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