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Oldenburger Schlossgarten

Bundeswehr hatte bei Konzert kein leichtes Spiel

Am Sonntag war die Polizei im Zusammenhang mit einem Konzert des Heeresmusikkorps 1 der Bundeswehr im Oldenburger Schlossgarten im Einsatz. Schätzungsweise 150 Angehörige der linksautonomen Szene hatten durch Störaktionen versucht, die Veranstaltung zu stören zu lassen.

Die Polizei war nach einer breiten Mobilisierungsaktion der linksautonomen Szene mit erheblichem Kräfteeinsatz vor Ort. U.a. waren in den Mobilisierungsaufrufen die eingesetzten Transportfahrzeuge für das Konzert-Equipment genau beschrieben worden. Laut der Verfasser müssten diese irgendwo in der Nähe des Veranstaltungsortes geparkt werden.

Hintergrund der Störaktionen war der Gedenktag für das Ende des 2. Weltkrieges am 8. Mai 1945. Die linksautonome und linke Szene befürchtete  nach eigenem Bekunden in Internetforen , dass die Bundeswehr durch die Musikveranstaltung die Niederlage der deutschen Wehrmacht neu besetzt und so Geschichtsrevisionismus betreibt.

54 Platzverweise und eine Festnahme

Die eingesetzten Beamtinnen und Beamte der Polizei erteilten nach Angaben eines Sprechers 54 Platzverweise. Diese richteten sich demnach gegen Konzertgegner, welche sich Zutritt zu dem Konzert verschaffen wollten bzw. gegen Personen, welche mit Presslufthörnern die Veranstaltung störten. In einem Fall soll sich zudem ein Konzertgegner nach dem Wurf einer sog. "Stinkbombe" gegen die Festnahme durch die Polizei erheblich zur Wehr gesetzt haben. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

(Redaktion)


 


 

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