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Abgeblasener GSG-9-Einsatz

Bundeswehrverband kritisiert Außenministerium

Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, hat angesichts der fehlgeschlagenen Befreiung der deutschen Geiseln auf dem Frachtschiff "Hansa Stavanger" durch die GSG 9 die Rolle des Außenministeriums kritisiert. "Ich habe den Eindruck, dass es an Gesamtkoordination fehlt", sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger. "Dafür ist das Außenministerium vorgesehen."

Im Zusammenspiel der Ministerien "scheint mir ein bisschen viel Befindlichkeit im Vorfeld des Wahlkampfes zu entstehen", fuhr Kirsch fort. Er mahnte prinzipiell Härte und schnelles Eingreifen an. "Wenn ich reagieren will, dann muss ich es frühzeitig tun. Ansonsten haben die Piraten alle Zeit der Welt, sich auf so etwas vorzubereiten. Man ist in der Vergangenheit viel zu zaghaft vorgegangen." Dabei habe das Leben von Geiseln aber immer Vorrang, sagte der Verbandsvorsitzende. Deshalb lasse die Regierung bei der "Hansa Stavanger" derzeit "besser die Finger von einer gewaltsamen Befreiung".

(ots / Björn Godenrath )


 


 

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