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Busfernverkehr

Gewerkschaftschef der Lokführer kritisiert Liberalisierung

Die Liberalisierung des Buslinienfernverkehrs geht nach Ansicht der Lokführergewerkschaft GDL zulasten der Schiene. "Dem Bahnverkehr gehen dadurch viele Fahrgäste verloren", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Claus Weselsky, der Zeitung "taz" (Donnerstagausgabe).

"Es ist ja nicht so, dass die neuen Buslinien Kleinstädte in der Provinz ansteuern, sondern sie werden sich lukrative Strecken zwischen den Ballungsräumen suchen", sagte Weselsky.

Er kritisierte zudem, dass die Buslinienbetreiber keine Maut für die Autobahnbenutzung zahlen, während die Eisenbahnen für Trassengebühren aufkommen müssen. "Diese Wettbewerbsverzerrungen müssen ein Ende haben", sagte der GDL-Chef.

Ab 1. Januar 2013 darf in Deutschland grundsätzlich überall Fernbusverkehr angeboten werden, wenn die Strecken länger als 50 Kilometer sind.

(dapd)


 


 

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