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Tarifstreit beim gemeinsamen Call-Center schwelt weiter

Im Tarifstreit beim zentralen Call-Center der Sparkassen warnt der Arbeitgeber die Gewerkschaft Verdi vor hohen Lohnforderungen. "Bei einer Bezahlung dieser Arbeitsplätze wie im Sparkassenbereich würden die Kosten so ansteigen, dass die Arbeitsplätze ins Ausland abwandern", sagte der Geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, Claus Friedrich Holtmann, am Donnerstag in Berlin.

Die Arbeitsbedingungen in Call-Centern seien "nicht besonders schön" und die Arbeitsplätze würden nicht gut bezahlt, sagte Holtmann. Es sei legitim, dass Gewerkschaften versuchten, die Bedingungen der Arbeitnehmer zu verbessern. "Wir müssen aber gemeinsam die wirtschaftlichen Grundsätze erörtern", sagte Holtmann.

Verdi fordert Anhebung der Stundenlöhne

Verdi hält die wirtschaftlichen Gründe dagegen für vorgeschoben. "Die Sparkassen haben in den vergangenen Jahren gute Geschäftsergebnisse erreicht und ordentliche Erträge erzielt", sagte Bundesvorstandsmitglied Beate Mensch. Daher müssten die Beschäftigten des Call-Centers S-Direkt angemessen bezahlt werden.

In der vergangenen Woche hatten mehr als 90 Prozent der Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft für einen unbefristeten Arbeitskampf bei dem Call-Center gestimmt. Verdi fordert für die rund 800 Beschäftigten eine stufenweise Anhebung der Stundenlöhne auf 9 Euro.

(dapd )


 


 

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