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Soziologe

Nur jedes vierte Callcenter mit Tarifvertrag

Beschäftigte in Callcentern müssen sich wegen der geringen Tarifbindung in der Branche womöglich auf noch schlechtere Arbeitsbedingungen und Bezahlung einstellen. Zu diesem Schluss kommt der Jenaer Soziologe Hajo Holst in einem Beitrag für die Fachzeitschrift "WSI Mitteilungen", die von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung herausgegeben wird.


Einen Tarifvertrag gibt es danach nur in jedem vierten Callcenter, einen Flächentarifvertrag sogar nur in jedem achten. In den meisten Unternehmen fehlten solche Vereinbarungen. Vergleichsweise gut seien die Arbeitsbedingungen in den Telefonzentralen von großen Konzernen. Die tariflose Konkurrenz mache jedoch auch diesen Callcentern zu schaffen. Holst sprach nach Angaben der Stiftung für seine Untersuchung mit 40 Gewerkschafts-, Unternehmens- und Branchenvertretern.

(dapd )


 


 

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