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Mirow muss Chefposten bei Osteuropabank räumen

Thomas Mirow verliert offenbar seinen Chefposten bei der Osteuropabank EBRD mit Sitz in London. Wie die "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf EU-Kreise meldete, wird der 59-Jährige in den nächsten Wochen voraussichtlich von einem Franzosen abgelöst.


Die Bundesregierung habe dem SPD-Mitglied Mirow die Unterstützung entzogen, hieß es in dem Bericht. Diese Passage des Berichts wurde von der Bundesregierung zurückgewiesen. "Von Vertrauensentzug kann hier nicht die Rede sein", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

Unklar ist noch, wen Frankreich für den EBRD-Chefposten ins Rennen schickt. Der bisherige Kandidat, Philippe de Fontaine Vive Curtaz, ist umstritten. De Fontaine ist derzeit Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank.

Die Personalie ist laut Bericht Teil mehrerer anstehender Personalentscheidungen, in deren Mittelpunkt die Nachfolge des Luxemburger Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker an der Spitze der Eurogruppe und die Nachfolge des Spaniers José Manuel Gonzalez Paramo im Direktorium der Europäischen Zentralbank stehen sollen.

(dapd )


 


 

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