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Chemiekonzern

Bayer will Kündigungsschutz bis Ende 2015 verlängern

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will den Kündigungsschutz für seine Mitarbeiter bis Ende 2015 verlängern. Vorstand und Gesamtbetriebsrat beabsichtigten, die bis Ende 2012 geltende Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung vorzeitig zu verlängern, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Verhandlungen darüber sollten noch in diesem Jahr zum Abschluss gebracht werden.

Die Ankündigung fällt mitten in den Umbauprozess, den der neue Konzernchef Marijin Dekkers dem Unternehmen im vergangenen Herbst verordnete. Mit seinem 800-Millionen-Euro-Sparprogramm will der Manager zusätzliche Mittel für die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und Pflanzenschutzmittel sowie für die Expansion in den wachstumsstarken Regionen Asiens freisetzen. Allein in Deutschland sollen dabei bis Ende 2012 etwa 1.700 Stellen abgebaut werden. Doch soll auch dies sozialverträglich geschehen.

Bekenntnis zum Standort Deutschland

Bayer bekenne sich klar zum Standort Deutschland, sagte Arbeitsdirektor Richard Pott. "Dazu gehört auch eine langfristige und nachhaltige Sicherung von Beschäftigung in den Konzernunternehmen."

Der Bayer-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Thomas de Win sagte: "Wir wollen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayer-Gesellschaften Planungssicherheit schaffen."

(dapd )


 


 

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