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Chemiekonzern

Evonik schließt Aktienplatzierung erfolgreich ab

Deutschlands drittgrößter Chemiekonzern Evonik hat die angekündigte Privatplatzierung weiterer Aktien erfolgreich abgeschlossen.

Insgesamt verkauften die Evonik-Eigentümer, die RAG- Stiftung und der Finanzinvestor CVC, rund 12 Prozent des Grundkapitals an institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland, wie das Unternehmen und die Eigentümer am Dienstag mitteilten.

Der Vorsitzende der RAG-Stiftung, Werner Müller, betonte, mit der Aktienplatzierung habe Evonik "eine wichtige Voraussetzung für die geplante Börsennotierung des Unternehmens erreicht". Über den Verkaufspreis sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es. Doch betonte Evonik-Chef Klaus Engel, der Preis habe deutlich über dem beim abgesagten Börsengang im Juni 2012 erreichbaren Niveau gelegen.

2012 tiefgrünes Ergebnis erzielt

Evonik verdiente 2012 Engel zufolge unter dem Strich soviel Geld wie noch nie zuvor. Das Nettoergebnis stieg nach der am Dienstag veröffentlichten Konzernbilanz um 15 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Umsatz und operatives Ergebnis lagen allerdings nicht zuletzt wegen des Verkaufs des Geschäfts mit Industrierußen unter den Vorjahreswerten. Der Umsatz sank um 6 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda ) lag mit 2,6 Milliarden Euro rund 180 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.

Für das laufende Jahr erwartet der Konzern wieder einen höheren Umsatz und ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau.

(dapd)


 


 

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