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Griechenland birgt für Aktionäre noch Überraschungen

Die Commerzbank legt am Donnerstag ihre Geschäftszahlen vor. Dabei entscheidet sich für den Vorstandsvorsitzenden Martin Blessing, ob er das in sein Haus gesetzte Vertrauen festigen kann.

Kaum eine Aktie ist in den vergangenen Wochen so emporgeschnellt wie die der Commerzbank. Seit dem Jahrestiefststand am 9. Januar ging es von nur 1,18 Euro pro Aktie steile 77 Prozent hinauf. Am Mittwoch pendelte der Dax-Wert um 2,09 Euro.

Grund für den Kurssprung war, dass es Blessing gelungen ist, eine Kernkapitallücke von 5,3 Milliarden Euro zu schließen. Das hatte die neue europäische Bankenaufsicht EBA verlangt, damit Vorsorge und Risiko in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Ein anderes Wort für Risiko ist auch bei der Commerzbank Griechenland. Nach der Einigung auf einen Schuldenschnitt von 53,5 Prozent und einer Stundung des Rests dürften auch auf die Commerzbank neue Belastungen zukommen. Zunächst war nämlich nur eine Abschreibung von 50 Prozent vereinbart worden. Beobachter glauben, dass die EBA ein Auge zudrücken könnte.

Die meisten griechischen Anleihen liegen beim nahezu stillgelegten Immobilien-Finanzierer Eurohypo. Dessen Zukunft im Commerzbank-Konzern könnte sich ebenfalls am Donnerstag entscheiden.

(dapd )


 


 

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