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Medienbericht

Bund erwägt Verstaatlichung der Commerzbank

Die Bundesregierung schließt einem Magazinbericht zufolge die Verstaatlichung der Commerzbank nicht aus.

Wenn es das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut nicht schaffe, sich bis zum nächsten Sommer genug Kapital zu beschaffen, werde Berlin den Bankenrettungsfonds Soffin reaktivieren und weitere Aktien des Finanzkonzerns übernehmen, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf Regierungskreise. Man gehe davon aus, dass dem Bund bei einer Kapitalerhöhung die Mehrheit der Anteile zufallen würde.

Berlin lehne es ab, lediglich die angeschlagene Commerzbank-Tochter Eurohypo zu übernehmen, heißt es in dem Bericht weiter. Die Commerzbank muss nach einer Vorgabe der europäischen Bankenaufsicht EBA ihre Eigenkapitalquote auf neun Prozent hochschrauben. In den kommenden Tagen will die EBA offenlegen, wie viel Kapital sich die Kreditinstitute noch beschaffen müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Die Commerzbank-Führung versucht, ohne Staatsgeld auszukommen.

(dapd )


 


 

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