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Steuerschuld: Fusion von Continental und Schaeffler liegt auf Eis

Der Fusion der Automobilzulieferer Conti und Schaeffler steht ernsthaft auf der Kippe. Wie es aus Kreisen im Umfeld von Schaeffler heißt, sei die ursprünglich für Ende 2011 geplante Zusammenführung der beiden Unternehmen durch Steuerforderungen aus den USA in Milliardenhöhe gefährdet.

Wie das Handelsblatt berichtet, sei der Grund für die Steuerforderungen die Umwandlung der Schaeffler KG in eine kapitalmarktfähige Gesellschaft. Sollte die Fusion mit Continental tatsächlich gelingen, käme eine Steuerschuld von knapp 1,5 Milliarden Euro aus den USA auf Schaeffler zu – Forderungen der US-Behörden, die sich an Haupteigner Georg Schaeffler richten, der seinen Wohnsitz seit Jahren in den USA hat und dort als Jurist tätig ist.

Ein Sprecher der Herzogenauracher wollte den Bericht nicht kommentieren. Schaeffler konzentriere sich auf das operative Geschäft, sagte er. Für den Zusammenschluss gebe es momentan keinen Zeitdruck. Continental-Chef Elmar Degenhart sieht die Verantwortung indes beim Hauptaktionär Schaeffler. Bei der geplanten Fusion spielten „allerlei rechtliche Fragen“, eine Rolle, auf die Conti keinen Einfluss habe. Wie es weitergehe, hänge „von den Begebenheiten bei Schaeffler“ ab. (mg)


(Redaktion)


 


 

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