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Continental vor Übernahmeangebot an Schaeffler

Continental-Chef Karl-Thomas Neumann will Ende des Monats ein Übernahmeangebot an Konkurrent Schaeffler vorlegen. Die Franken werden - wie jetzt bekannt wurde - derzeit von US-Schuldenexperten bei der Bewältigung ihrer Milliardenschulden beraten. Die Krisenmanager von Houlihan Lokery unterstützen seit drei Monaten den fränkischen Konzern bei der Umstrukturierung der Kredite.

Derzeit laufen bei Schaeffler Fusionsverhandlungen mit dem ehemaligen Übernahmekandidat Continental aus Hannover. Die Unternehmen wälzen Daten und Zahlen, die Unternehmensberatung Roland Berger wacht über den Prozess. Noch ungeklärt ist, wer im neuen Konzern das Sagen haben wird. Unter anderem will Conti-Chef Karl-Thomas Neumann bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 30. Juli seine Zukunftspläne vorstellen. Es wird gemutmaßt, dass dann ein Übernahmeangebot an Schaeffler erfolgt oder Continental eine Kapitalerhöhung beschließt, um Schulden abzubauen.

Nach Übernahme von 90 Prozent der Aktien der Continental AG sitzt Schaeffler auf Schulden von rund 12 Milliarden Euro. Dafür muss das Unternehmen pro Jahr Zinsen in Höhe von 900 Millionen Euro aufbringen. Der Auftrag an die US-Schuldnerberater Houlihan Lokey ist jetzt eine Zeichen dafür, wie angespannt die Finanzlage bei den Franken wirklich ist. Schaeffler glaubt nämlich nicht mehr daran, die Probleme selbst lösen zu können. Houlihan Lokey wird meist dann zur Hilfe gerugen, wenn Firmen ihre Schulden nicht mehr bedienen können oder die hohe Zinsbelastung zur strategischen Handlungsunfähigkeit führt. 

(Redaktion)


 


 

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