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Cuxhaven Steel Construction

BARD-Tochter wird Ende April 2013 abgewickelt

Die zum Offshore-Windparkbetreiber BARD in Emden gehörende Tochtergesellschaft Cuxhaven Steel Construction (CSC) wird ihren Produktionsbetrieb zum 30. April 2013 einstellen. Das teilte BARD am Mittwoch mit.

Hintergrund ist mangelnde Auslastung des Unternehmens wegen des schleppenden Ausbaus der Windkraft auf See. Bereits im August  2012 hatten sich Geschäftsführung und Betriebsrat daher auf einen Sozialplan und Interessenausgleich für die Mitarbeiter der auf Stahlkonstruktionen in Offshore-Windparks spezialisierte Tochter CSC verständigt.

Durch eine Erweiterung des Auftragsvolumens für den Windpark BARD Offshore 1 in der Nordsee und verschiedene kleinere Fremdaufträge konnte die Produktion nach Unternehmensangaben bis über das erste Quartal 2013 aufrecht erhalten werden. Bei CSC in Cuxhaven werden die Metall-Bodenfundamente, sog, Tripods, für Offshore-Windkraftanlagen gebaut.

25 Mitarbeiter können wechseln

Laut BARD-Mitteilung ist "die alternativlose Entscheidung zur Aufgabe des Geschäftsbetriebs [...] letztlich auch ein Abbild der gegenwärtigen Situation in der Offshore-Windindustrie", der es seit geraumer Zeit an Neuaufträgen mangele. Auch ein neuer Investor habe nicht gewonnen werden können.

25 der betroffenen rund 120 CSC-Mitarbeiter sollen in andere BARD-Gesellschaften, u.a. auch in den Offshore-Einsatz, wechseln. Der überwiegende Teil muss mit seiner Kündigung rechnen

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(Redaktion)


 


 

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