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Das Leben nach dem Infarkt

Der Herzinfarkt ist die häufigste Todesursache in Deutschland: rund 200 Menschen sterben jeden Tag an ihm. Ein Drittel davon bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Filmemacher Gerhard Widmer hat in Oldenburg drei Menschen auf ihrem Weg in ihr Leben nach dem Infarkt begleitet. Die Sendung wird heute ausgestrahlt.

Fast immer kommt er ohne Vorwarnung: der Herzinfarkt. Wer die Attacke überlebt, hatte wenigstens einen guten Schutzengel. Dörte Boll, Reinhard Brandau und Hermann Harms gehörten zu diesen Glücklichen. Hermann Harms wurde dreimal wiederbelebt, Reinhard Brandau lag tagelang im Koma. Dörte Boll hingegen schien ihre koronare "Betriebsstörung" zunächst einfach so wegzustecken. Doch drei Monate nach ihrer Rehabilitationskur musste sie wieder am Herzen operiert werden.

Ein Infarkt hinterlässt dauerhafte Spuren - nicht nur im Körper

Ein Infarkt hinterlässt dauerhafte Spuren - nicht nur im Körper. Infarkte sind einschneidende Ereignisse im Leben eines Menschen und seiner Familie – und es dauert einige Zeit, bis man begreift, was sich da ereignet hat. Der Film "Nach dem Infarkt " von Gerhard Widmer erzählt von drei Menschen und ihrem Weg in das Leben danach. Über ein Jahr lang haben der Autor und sein Kamerateam die Patienten begleitet – sowohl in der Oldenburger Rehaklinik, wie auch bei den ersten Schritten in die "Normalität ". Eine Normalität, die ganz anders ist als das alte Leben und zudem sehr gewöhnungsbedürftig.

Der vom Hessischen Rundfunk im Rahmen des Sendereihe "Gott und die Welt" produzierte Film wird am heutigen Sonntag um 17:30 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

(Redaktion)


 


 

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